FPÖ-Vilimsky: Verschärfung des Staatsbürgerschaftsrechtes notwendig

Wien (OTS) - Statt mit dem neuen Staatsbürgerschaftsgesetz (StbG) die Einbürgerungen deutlich zu erleichtern, sei ganz im Gegenteil eine Verschärfung notwendig, betonte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky. "Die evidenten Schwächen des Staatsbürgerschaftsrechtes müssen beseitigt werden", so Vilimsky.

Während heute ein Rechtsanspruch auf die Österreichische Staatsbürgerschaft erst nach 30 Jahren gegeben sei, könne sich der Asylberechtigte schon nach 6 Jahren freuen, Österreicher zu werden, zeigte Vilimsky eine der gravierendsten Schwächen auf.

Im Unterschied zu Rot und Grün, die am liebsten an jeden Touristen die österreichische Staatsbürgerschaft verschleudern wollen, bestehe die FPÖ auf strengen Kriterien, betonte Vilimsky. Dazu gehöre ein einwandfreier, unbescholtener Lebenswandel, hohes Ausmaß an Integration und selbstverständlich ausreichende Sprachkenntnisse, so Vilimsky.

Wichtig sei es auch den möglichen Verlust der Staatsbürgerschaft zu verankern, betonte Vilimsky, der für eine dreijährige Staatsbürgerschaft auf Probe eintrat. "Wenn sich innerhalb der drei Jahre herausstellt, dass keine ausreichende Identifikation mit der Republik und ihren Werten gegeben ist, muss auch die Möglichkeit einer Aberkennung gegeben sein", so Vilimsky. "Die Österreichische Staatsbürgerschaft ist ein hohes Gut, das nicht leichtfertig vergeben werden darf", betonte Vilimsky.

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