XXL-Verkehrsausschuss zu Gesamtverkehrskonzept Linz: 59 Gemeindevertreter und Experten eingeladen

LAbg. Rippl: "Einbindung der betroffenen Gemeinden ist für Erfolg wesentlich."

Linz (OTS) - Eine umfassende Bestandsanalyse des Verkehrs im Großraum Linz von den Ansprüchen der FußgängerInnen bis hin zum Güterverkehr wird im Verkehrsunterausschuss am 7. Februar 2013 präsentiert. Für Verkehrsausschussvorsitzenden LAbg. Erich Rippl ist klar: "Die Information der BürgermeisterInnen ist wesentlicher Teil der Unter-ausschussberatungen, denn nur die breite Einbindung der Gemeinden können die Bedürfnisse der Bevölkerung bestmöglich ins Gesamtverkehrskonzept eingearbeitet werden." Ziel der ersten Unterausschusssitzung ist die Erstellung eines Fahrplans, wie das Gesamtverkehrskonzept möglichst rasch positiv erledigt werden kann.

"Für eine professionelle Umsetzung eines Gesamtverkehrskonzeptes für den Großraum Linz ist maßgeblich, dass neben den Verkehrsexperten auch VertreterInnen aller betroffenen Gemeinden als Auskunftspersonen in den Unterausschuss eingeladen sind. Nur so können die detaillierten Bedürfnisse der gesamten Region in die Planungsarbeit einfließen. Gleichzeitig ist ein rascher Informationsfluss über Umfang und Auswirkungen des geplanten Konzeptes zurück zu den BürgerInnen gesichert", stellt Rippl fest. Die vom Land in Auftrag ge-gebenen Studien der Sammer und Partner Ziviltechnikgesellschaft aus Graz, welche im Ausschuss präsentiert werden, bestehen aus einer Bestandsanalyse der Verkehrssituation und einem Maßnahmenprogrammvorschlag als Diskussionsgrundlage. Fürs Erste soll in der Un-terausschusssitzung ein Fahrplan für eine rasche Umsetzung des Gesamtsverkehrskonzepts erstellt werden.

Ein alarmierendes Ergebnis der Bestandsanalyse ist, dass ohne entsprechende Maßnahmen des Landes eine starke Zunahme des motorisierten Individualverkehrs um 50% bis 2030 (im Vergleich zum Jahr 2000) droht. "Das Gesamtverkehrkonzept wird hier über einen Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel, wie einem S-Bahn-Taktsystem und Regio-Tramlinien in Verbindung mit Park&Ride Anlagen, gegensteuern. Das gibt vielen die Möglichkeit ihr Auto stehen zu lassen und entlastet so den Ballungsraum Linz vom PKW-Verkehr und seinen gesund-heitsschädlichen Auswirkungen wie Lärm, Abgasen und Feinstaub", informiert Rippl über die Ziele des Verkehrskonzeptes.

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