ORF und Vertreter der österreichischen Musikwirtschaft unterzeichnen Verlängerung der österreichischen Musikcharta bis 2014

Wien (OTS) - Vertreter der österreichischen Musikwirtschaft und des ORF haben die Verlängerung der österreichischen Musikcharta bis 2014 vereinbart. Der ORF wird den Anteil an österreichischer Musik in seinen Programmen bis 2014 schrittweise weiter erhöhen. Ziel ist ein durchschnittlicher Anteil von rd. 33% in den drei nationalen und neun regionalen ORF-Radios insgesamt. Dies steht im Mittelpunkt einer gemeinsamen Erklärung von ORF und Musikschaffenden.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Mit der Verlängerung der österreichischen Musikcharta zeigt der ORF einmal mehr, wie wichtig ihm österreichische Musik als essentieller und fixer Bestandteil seiner Radio- und Fernsehprogramme ist. Der ORF bekennt sich zu seiner Verantwortung für das kulturelle Schaffen in Österreich und unterstreicht mit der Förderung des Österreichischen Musikfonds auch sein Engagement, in Nachwuchsaufbau und professionelle, österreichische Musikproduktionen zu investieren."

ORF-Radiodirektor Mag. Karl Amon: "Die Weiterführung der österreichischen Musikcharta ist ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der österreichischen Musikerinnen und Musiker, Komponistinnen und Komponisten, Produzentinnen und Produzenten. Wir bieten ihnen damit mehr Möglichkeiten und verstärkte Präsenz."

"Damit gibt es weiterhin die große Chance, gemeinsam mit dem ORF Formate zu entwickeln und vor allem auf Ö3 mehr österreichische Musik zu hören. Radio Wien, das zuletzt seinen Anteil vereinbarungsgemäß angehoben hat, müsste in seinem Format durch Zurückgreifen auf das reichhaltige und beim Publikum beliebte Repertoire-Programm österreichischer Musik - Stichwort Austro-Pop - eigentlich weiter ausbaubar sein", so Hannes Eder, Vorsitzender des SOS-Musikland-Verhandlungsteams.

Die österreichische Musikcharta wurde vom Fachverband der Film-und Musikindustrie zusammen mit den in der Initiative SOS-Musikland vertretenen Organisationen (Musiker-Komponisten-Autoren Gilde, Österreichischer Musikrat, Kultur Gewerkschaft - Sektion Musik, IFPI, VTMÖ, IGNM, FAMA, ÖKB, IG World Music Austria) mit 2009 mit dem ORF verhandelt. In Folge wurde für den Zeitraum 2010/2011 der Anteil österreichischer Musik in den öffentlich-rechtlichen Sendern mit 30% (durchschnittlich über alle Sender) vereinbart. In dieser Phase 1 konnte nicht nur eine stabile Kommunikationsbasis zwischen den Vertretern der österreichischen Musikwirtschaft und dem ORF-Radio entwickelt werden, sondern letztlich die Gesamtquote sowie der Anteil bei einzelnen Sendern stufenweise in einer Politik der kleinen Schritte angehoben werden.

Der Fachverband der Film- und Musikindustrie begrüßt, dass nun die Musikcharta in ihre Phase II gehen kann und in der Geltungsphase bis Ende 2014 und einer Zielquote von 33% durchschnittlich über alle ORF-Radiosender der ORF damit österreichische Musik weiterhin als wichtigen Bestandteil seiner Radioprogramme anerkennt.

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