LR Ragger: Einigung über Fortführung des Pflegeheimes "Julienhöhe"

Alle Beteiligten an dauerhafter Lösung für Bewohner und Mitarbeiter interessiert

Klagenfurt (OTS) - "Es ist erfreulich, dass alle Beteiligten sich zur Fortführung des Pflegeheimes Julienhöhe in Treffen bei Villach bekennen", erklärte der Kärntner Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger nach einem Gipfelgespräch heute, Freitag. Der vom Gericht bestellte Masseverwalter RA. Mag. Walter Dorn und Vertreter des deutschen Betreibers, der Procurand AG, welche den Konkurs über das Heim angemeldet hat, einigten sich mit LR Ragger über die weitere Vorgangsweise.
"Das Land wird die monatlichen Verpflegungskosten für die 62 Bewohner jedes Monat so rasch wie möglich an den Masseverwalter überwiesen, damit dieser u.a. die Löhne der Mitarbeiter bezahlen kann", teilt Ragger mit. Gemeinsam werde man auch an einer dauerhaften Lösung arbeiten. "Es gibt dafür zwei denkbare Varianten: Ein neuer Betreiber erwirbt das Heim. Interessenten dafür haben sich bereits gemeldet. Möglich wäre auch, dass mit Procurand ein Sanierungskonzept zustande kommt", so LR Ragger.
Bis dahin müsse aber das Gutachten eines Sachverständigen über den Wert der Liegenschaft abgewartet werden. Das Pflegeheim sei nicht wegen des laufenden Betriebes in Schwierigkeiten geraten, sondern aufgrund der Zinsbelastung, die vom einstigen Kaufpreis herrühren. "Es gibt grundsätzlich eine positive wirtschaftliche Prognose für das Heim, wenn es von diesen Altlasten befreit ist", beschreibt LR Ragger die Ausgangsposition.
Ebenso wichtig für ihn ist aber auch die Servicequalität des Hauses. "Ich habe eine rasche Prüfung der Pflegequalität durch Sachverständige angeordnet. Das Ergebnis war positiv. Das Team um den Heimverwalter Franz Bergmann leistet gute Arbeit und die Bewohner halten dem Haus die Treue", teilt Ragger mit. Er werde daher als Sozialreferent alles tun, damit für das Heim Julienhöhe eine dauerhaft tragfähige Lösung zustande kommt.
Masseverwalter Mag. Dorn kündigte im Gespräch mit Ragger an, dass er in einer Betriebsversammlung die Mitarbeiter des Heimes über die Weiterführung instruieren und auch die Bewohner und deren Angehörige in diesem Sinne informieren werde.

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