BZÖ-Bucher präsentierte Wahlprogramm des BZÖ Kärnten

"Wirtschaft ankurbeln und Jobs schaffen!" - BZÖ fordert u.a. Handwerkerbonus, Betriebskredite und Bildungsoffensive

Klagenfurt (OTS) - "Wir brauchen in Kärnten einen Wettbewerb der Ideen und nicht nur der Skandale. Das BZÖ hat einen Ideenwettbewerb ins Leben gerufen, an dem sich viele Kärntnerinnen und Kärntner beteiligt haben und zahlreiche Vorschläge wurden von uns ins Programm aufgenommen. Unser Motto lautet "Wir wollen nicht vieles versprechen, aber alles geben. Wenn man sich die aktuellen Arbeitslosenzahlen anschaut - 30.222 Kärntner haben aktuell keinen Job - dann zeigt sich, dass man das Land dringend wieder nach vorne bringen muss", betonte heute BZÖ-Bündnisobmann Spitzenkandidat Josef Bucher im Rahmen seiner Pressekonferenz bei der heutigen Präsentation des Wahlprogrammes des BZÖ Kärnten.

Die Tatsache, dass die Zahl der offenen Stellen in Kärnten um 18 Prozent rückläufig sei, zeige, dass die Wirtschaft kränkelt und das Land eine Konjunkturspritze braucht. "Daher steht beim BZÖ-Wahlprogramm das Motto "Wirtschaft ankurbeln und Jobs schaffen" im Mittelpunkt", so Bucher.

Der Bündnisobmann präsentierte in diesem Zusammenhang zwei konkrete neue Ansätze:

1. 1.200 Euro Handwerkerbonus: Zur Stärkung unserer lokalen Wirtschaft wollen Josef Bucher und das BZÖ einen "Handwerkerbonus" einführen. Ganz konkret: Handwerksleistungen im Rahmen von Haus- oder Wohnraumarbeiten in der Höhe von 20 Prozent der Arbeitskosten (max. 1.200 Euro pro Jahr) sollen voll von der Steuer abgesetzt werden können. Damit drängen wir die Schattenwirtschaft zurück und stärken die mittelständische Wirtschaft.

2. Betriebskredite nach Südtiroler Vorbild: Um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und Jobs zu schaffen, möchte das BZÖ nach Südtiroler Vorbild einen Landes-Fonds für die Vergabe von niedrig verzinsten Betriebskrediten mit einer Höhe von bis zu 100.000 Euro für jene Unternehmer einrichten, die erfolgreich sind und dennoch kein Geld von den Banken für Investitionen bekommen. Laut Berechnungen des WIFO könnten so 2.000 neue Jobs geschaffen werden!

Weiters betonte Bucher, dass Kärntner raus aus den Schulden müsse. "Wir haben die drei Milliarden Euro Schuldengrenze überschritten, das ist eine Schmerzgrenze. Wir können die Schulden nur senken, wenn die Politik bei sich zu sparen beginnt. Die Verwaltung muss abgebaut, die Bezirkshauptmannschaften müssen zusammengelegt und der Landtag muss verkleinert werden."

Besonders wichtig sei das Thema Bildung. "Wir wollen in Kärnten die universitäre Bildung etwa durch die Schaffung von technischen Studienrichtungen ausbauen, die Errichtung eines Kompetenzzentrums für medizinisch-pharmazeutische Forschung forcieren. Wir müssen die jungen Menschen für Zukunftsbranchen ausbilden. Außerdem soll ein eigenes Unterrichtsfach Wirtschaft und Finanzen eingeführt werden, damit die Jugend ein wirtschaftspolitisches Grundverständnis mit auf den Lebensweg bekommt. Außerdem wollen wir den Jugendlichen auch ein Rüstzeug mitgeben, die eigene wirtschaftliche Situation im Griff zu haben - Stichwort Schuldenfalle", sagte Bucher.

Der BZÖ-Spitzenkandidat forderte einen Gebührenstopp, eine Ausweitung der Prüfkompetenzen des Landesrechnungshofes und Job-Maßnahmen, um der Abwanderung der Jugend aus Kärnten in die Ballungszentren entgegenzuwirken. Das Geld aus dem Zukunftsfonds dürfe nicht verschleudert werden. " Das Geld im Zukunftsfonds ist nicht das Geld der FPK, sondern das Geld der Kärntner."

"Die Vorschläge im Wahlprogramm des BZÖ Kärnten sind machbar und finanzierbar. Wir versprechen nichts, das nicht umsetzbar ist", bekräftigte Bucher.

Das Wahlprogramm des BZÖ Kärnten ist auf
http://www.bzoe-kaernten.at/programm.html abrufbar.

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