FPK-Scheuch/ Ragger: Tatort SPÖ!

Wurden Rot-Kreuz Spendengelder verzockt? - Welche Rolle spielen Peter Kaiser und Peter Ambrozy? - Land Kärnten richtet Hilfe-Hotline für Opfergemeinschaft unter 050 536 57444 ein

Klagenfurt (OTS) - Bezugnehmend auf den Betrugsskandal eines SPÖ-Betriebsrates, dessen wahre Dimensionen noch nicht erfassbar sind und welcher wohl weite Kreise innerhalb der SPÖ-Kärnten ziehen wird, informierten heute der Obmann der Freiheitlichen in Kärnten LHStv. Ing. Kurt Scheuch gemeinsam mit Rettungsreferent LR Christian Ragger über Neuigkeiten in dieser SPÖ-Causa. "SPÖ-Betriebsrat Anton Kalidz hat seine Funktion missbraucht, um seine Kollegen auszunützen. Offensichtlich ist die Führung des Roten Kreuzes hier den Weg des Vertuschens gegangen", betonten Scheuch und Ragger unisono und fragen sich ob Peter Kaiser nach der SPÖ-Pornomail-Causa auch hier schweigen wird.

Am "Tatort SPÖ" scheinen jedenfalls die Nerven blank zu liegen, eilte doch Arbeiterkammerpräsident Günther Goach rasch zu Peter Kaiser als über diese Causa bereits medial berichtet wurde, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Rettungsreferent Christan Ragger ist ob der Dimension dieses Betruges schockiert. "Es handelt sich hier anscheinend um ein groß angelegtes Pyramidenspiel", so Ragger und spricht eine Frau an, welche Hilfe bei ihm suchte, nachdem Kalidz ihre Abfertigung in Höhe von 30.000 Euro verzockte.

Es würde laut internen Informationen einen sogenannten Veranlagungstopf für Kalidz Machenschaften geben haben. "Sollte sich der Verdacht erhärten, dass hier Rot-Kreuz-Spenden herangezogen wurden, um die Spekulationsverluste von Kalidz zu kompensieren, ist Rot-Kreuz Präsident Ambrozy rücktrittsreif und Peter Kaiser in massiven Schwierigkeiten", lässt Scheuch wissen. Das Rote Kreuz würde pro Jahr Spendengelder von rund 3,5 Millionen Euro lukrieren. Nachdem diese Gelder nie offengelegt werden mussten, besteht der dringende Verdacht, dass auch hier Geld versickert ist. Es sei zu wenig, dass Peter Ambrozy bekannt gibt, es gäbe keine Verluste innerhalb des Roten Kreuzes. "Es müsse geklärt sein, wo sich diese Gelder nun befinden. Hier ist bereits eine Sonderprüfung in Auftrag gegeben worden, um für Klarheit zu sorgen.

Laut Medienberichten wurden beim Roten Kreuz auch Lohnabtretungen vorgenommen, die vielleicht in dem angesprochenen Veranlagungstopf der SPÖ-Bonzen gelandet sind. "Sollte sich das als wahr erweisen, ist dies ungeheuerlich und schwer zu verurteilen", so Ragger. Hier stelle sich auch die Frage, ab wann Peter Ambrozy über diese Machenschaften informiert gewesen sein muss. "Der Rot-Kreuz-Präsident hat offensichtlich seine Sorgfaltspflicht verletzt, da er bereits vor Monaten von einer Mitarbeiterin informiert wurde", zeigt Ragger auf und wirft die Frage in den Raum, inwiefern Peter Ambrozy in der Causa Kalidz involviert ist.

Das Land Kärnten werde jedenfalls den Opfern und vor allem den betroffenen Mitarbeitern des Roten Kreuzes, man geht bereits von bis zu 400 Personen aus, beistehen. So wurde eine Hotline unter 050 536 57444 eingerichtet, welche ab sofort von 08:00 bis 18:00 Uhr aktiv ist. Auch ein Rechtsanwalt steht zur Verfügung. "Hier haben wir massiven Handlungsbedarf, da die Betroffenen kein Vertrauen mehr in die Arbeiterkammer, in welcher Kalidz als SPÖ-Topfunktionär tätig war, haben", zeigt Ragger auf.

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