Vor dem Studium kommt das Inskribieren - Inskriptionsfrist endet am 5. Februar

Neuregelung gilt erstmals auch im Sommersemester - klar definierter Ausnahmekatalog für Härtefälle

Wien (OTS) - "Vor dem Studium kommt das Inskribieren" - die Neuregelung der Inskription gilt nach ihrer erfolgreichen Bewährungsprobe im Herbst heuer auch erstmals im Sommersemester: Die Frist für den erstmaligen Beginn eines Studiums (also nicht die Fortsetzung eines Studiums) endet österreichweit am kommenden Dienstag, 5. Februar 2013. Seit Wochen informieren das Wissenschafts-und Forschungsministerium (BMWF), die Universitätenkonferenz (uniko) und die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) die (angehenden) Studierenden über die im Vorjahr gemeinsam erarbeitete Neuerung. Die Informationsmaßnahmen reichen von gezielten Informationen via Printmedien über die eigens eingerichtete Homepage www.studienbeginn.at bis hin zu Informationen seitens der uniko und der ÖH an den Universitäten (Newsletter, Beratungsstellen etc.). Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle bekräftigt: "Die Neuregelung bringt mehr Planungssicherheit, davon profitieren sowohl Studierende als auch Lehrende."

Neuregelung der Inskription Die von BMWF, uniko und ÖH erarbeiteten (neuen) Rahmenbedingungen für die Erstzulassung zu Bachelor- und Diplomstudien im Überblick: - Allgemeine Zulassungsfrist für die erstmalige Zulassung (nicht also Fortsetzung des Studiums) zu einem Bachelor- oder Diplomstudium bis 5. Februar. Für Studien mit Aufnahmeverfahren bzw. Aufnahmebedingungen oder Eignungstests werden eigene Fristen festgelegt (zB Kunststudien, Sport). - Durch einen klar definierten Ausnahmekatalog werden Härten in Einzelfällen abgemildert. Diese können dann in der Nachfrist (endet am 30. April) inskribieren. - Frist zur Fortsetzungsmeldung (wie bisher): 30. April - Gesetzlich festgelegte Vereinfachung des Bachelor-Master-Umstiegs bei Studienabschlüssen an derselben Universität.

Der Ausnahmekatalog im Überblick - Nichtbestehen eines Aufnahme- oder Zulassungsverfahrens oder der Studieneingangs- und Orientierungsphase in einem anderen Studium, sofern das Ergebnis erst nach dem 1. Februar vorliegt. - Erlangung der Allgemeinen Universitätsreife für das Wintersemester erst nach dem 31. August, für das Sommersemester erst nach dem 1. Februar. - Bei Zivildienern, Präsenzdienern und bei Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres, sofern zum 1. Februar der Dienst geleistet wurde bzw. eine Einberufung bestand und der Dienst später nicht angetreten oder vor Ende der Nachfrist abgebrochen oder unterbrochen wurde. - Personen, die glaubhaft machen, dass sie durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis verhindert waren, die Frist einzuhalten und die kein Verschulden oder nur ein minderer Grad des Versehens trifft. - Personen, die nachweislich auf Grund von Berufstätigkeit oder Praktika daran gehindert waren, innerhalb der allgemeinen Zulassungsfrist einen Antrag zu stellen. - Personen, die nachweislich auf Grund eines Auslandsaufenthaltes aus zwingenden Gründen daran gehindert waren, innerhalb der allgemeinen Zulassungsfrist einen Antrag zu stellen.

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