FP-Kappel: Wirtschaftsstandort Wien verliert an Attraktivität

Neue Schwerpunkte in der Headquarters-Politik setzen

Wien (OTS/fpd) - Der Wirtschaftsstandort Wien verliert bei internationalen Großkonzernen an Attraktivität. Allein im letzten Jahr haben drei Konzerne ihre Osteuropa-Zentralen aus Wien ausgelagert. "SPÖ-Finanzstadträtin Brauner muss neue Schwerpunkte in der Headquarters-Politik setzen, sonst werden weitere Konzerne abwandern und tausende Arbeitsplätze in Wien verloren gehen", sagt die Gemeinderätin der FPÖ-Wien, LAbg. Dr. Barbara Kappel.

Im Jahr 2012 haben der finnische Handyhersteller Nokia, das Schweizer Nestlé-Tochterunternehmen Nespresso und der niederländische Heineken-Konzern ihre Osteuropa-Zentralen aus Wien abgezogen. "Es herrscht Standort-Wettbewerb in den Konzernzentralen", sagt Kappel, "Besteuerung, Lohnnebenkosten, Bürokratie, der Zugang zu Bildungseinrichtungen usw. sind heute entscheidend für die Standortwahl." Headquarters-Verantwortliche müssen heute die Vorteile des Standorts Wien ihrer Konzernleitung deutlich machen.

"Mit Steuer- und Gebührenerhöhungen, überbordender Bürokratie und einem ausgedünnten Bildungssystem wird der Standort Wien weiterhin an Attraktivität für internationale Konzerne verlieren", erläutert Kappel, "durch diese Fehlentwicklung, die von der rot-grünen Regierungskoalition in Wien zu verantworten ist, gehen tausende von Arbeitsplätzen verloren". Wien braucht Strukturreformen im Bereich der Verwaltung sowie neue Konzepte für Forschung und Entwicklung, Bildung und Integration, fordert Kappel abschließend. (Schluss) hn

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