BZÖ-Bucher fordert EU-Einreiseregister

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher spricht sich heute für die Einführung eines EU-weiten Einreiseregisters aus, um unkontrollierte Zuwanderung stärker zu beschränken. Um illegale Einwanderung und Kriminalität in der EU zu bekämpfen, will der BZÖ-Chef in die EU Einreisende wie in den USA online erfassen. Bucher greift hier einen Vorschlag des deutschen CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich auf.

"Wer aus einem Land mit Visafreiheit in die EU einreisen will, meldet sich dann online an, sagt, wer er ist und was er in der EU will", zitiert Bucher den CSU-Politiker Dies würde es für Kriminelle schwieriger machen, unentdeckt nach Österreich zu kommen. In den USA müssen sich Einreisende, die kein Visum brauchen - zum Beispiel Touristen aus EU-Ländern - vor ihrer Reise online bei der Behörde für Heimatschutz registrieren. Dabei werden sie unter anderem zu ihren Passdaten und der Absicht ihres Aufenthalts befragt. Ähnliches wäre nach der Ansicht Buchers auch in der Europäischen Union denkbar. Offene Grenzen in Europa seien ein Gewinn für alle Bürger, "aber wir brauchen ein größeres Bewusstsein dafür, dass wir unsere Grenzen sichern müssen", schließt sich der BZÖ-Chef der Meinung des deutschen Innenministers an. Bucher fordert die österreichische Bundesregierung auf, hier gemeinsam mit Deutschland eine Initiative in der EU zu starten.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0002