Umfrage Mariahilfer Straße: Geschäftsleute gegen FUZO

Stadtregierung muss Votum ernst nehmen

Wien (OTS/fpd) - Was Stadtregierung sowie die Bezirksvorstehungen von Mariahilf und Neubau verweigern und die Wirtschaftskammer ankündigt, hat der "Verein der Kaufleute der Mariahilfer Straße" im Auftrag von FPÖ und FPÖ pro Mittelstand schon erledigt. Heute wurden die Ergebnisse der Umfrage über die Zukunft von Österreichs größter Einkaufsstraße von FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog, FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik sowie KR Walter Bachofner und Dir. Erich Kremlicka vom "Verein der Kaufleute der Mariahilfer Straße" präsentiert.

Fünf Fragen wurden an rund 200 Wirtschaftstreibende gestellt. Die Antworten sollten für SPÖ und Grüne eine Richtschnur für das weitere Vorgehen sein. Die Fragen und Antworten der Wirtschaft:

1.Soll die Mariahilfer Straße zwischen Andreasgasse und Kirchengasse zur Fußgängerzone mit Radweg umgebaut werden? NEIN

2.Ist die Beleuchtung der Gehsteige ausreichend? JA

3.Sollen die Grünphasen für die Fußgänger verlängert werden? JA

4.Sollen die Ladezonen zur Schaffung von Parkplätzen von 8-18 auf 8-12.30 Uhr verkürzt werden? NEIN

5.Soll zwischen Westbahnhof und den Museen am Ring ein Citybus eingerichtet werden? JA

Eine explizite Forderung der Kaufleute sowie FPÖ und FPÖ pro Mittelstand ist es daher, dass sowohl die Wirtschaft als auch die Anrainer in den Bezirken 6 und 7 die Grundsatzentscheidung über die Realisierung einer Fußgängerzone treffen muss. Diese einschneidende Maßnahme wird natürlich massive wirtschaftliche und verkehrstechnische Auswirkungen auf die umliegenden Bereiche von Mariahilf und Neubau zeitigen.

Darum hat auch die Bezirksvertretung des 7. Bezirks am 13. Dezember 2012 folgenden FPÖ-Antrag mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und FPÖ beschlossen: "Die zuständigen Stellen des Magistrates der Stadt Wien werden ersucht, bei einer stattfindenden Bürgerbefragung über die Mariahilfer Straße auch eine Möglichkeit der Beibehaltung der derzeitigen Situation vorzusehen." Dieser Forderung dürfen sich die Verkehrsstadträtin und die beiden Bezirksoberhäupter nicht verschließen. (Schluss)otni

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