FP-Eisenstein: Wohnen in Wien ist zu teuer!

Schluss mit dem Gebührenwahnsinn

Wien (OTS/fpd) - "Viel zu teuer ist das Wohnen in Wien, und das gilt besonders für Gemeindewohnungen", stellt der Wiener FPÖ-Gemeinderat Univ.-Prof. Dr. Herbert Eisenstein, Mitglied des Gemeinderatsausschusses für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, fest. Nicht nur, dass im Gemeindewohnbereich im Allgemeinen die teureren Richtwerte zur Anwendung kämen - an Stelle der billigeren Kategoriemietzinse - und Mietzinse nach diesem Richtwertsystem bei Neuvermietung von Gemeindewohnungen auch noch um 10 Prozent erhöht würden, seien es vor allem die exorbitanten Gebühren und Abgaben, die die Stadt Wien einhebe und damit das Wohnen massiv verteuerten, nicht zuletzt deshalb, da sie laufend erhöht würden.

"Müll- und Kanalgebühren sind um 6 Prozent teurer geworden, der Gaspreis ist seit 2011 um 16 Prozent gestiegen, der Fernwärmetarif um 17 Prozent und die Wassergebühr wurde sogar um 33 Prozent angehoben. Das kann sich keiner mehr leisten", spricht sich Eisenstein gegen diesen Gebührenwahnsinn aus. Dazu kämen aber noch Überschüsse bei Müll- und Wassergebühren, die zu Gunsten des allgemeinen Budgets der Stadt Wien erwirtschaftet würden - für das heurige Jahr seien sagenhafte 48,3 und 85,8 Millionen Euro budgetiert, die aber von den Kundinnen und Kunden, von den Wienerinnen und Wienern, in unsozialer Weise und ohne Gegenleistung seitens der Gemeinde eingehoben würden.

"Ich fordere daher eine umgehende Senkung der Müll-, Wasser- und auch der Kanalgebühren bis zum reinen Kostendeckungsgrad sowie eine Aussetzung der Valorisierungsbestimmungen in diesen Bereichen im Sinne der Wienerinnen und Wiener, die nicht durch hohe Wohnkosten weiter belastet werden dürfen", fordert Eisenstein abschließend. (Schluss) hn

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