WKÖ-Fachverband der Seilbahnen stellt klar: Moderne Beschneiungsanlagen stellen nachhaltigen Wasserkreislauf sicher

Obmann Franz Hörl: "Attacken des Umweltdachverbandes gegen den Wohlstand im ländlichen Raum sind fehl am Platz!"

Wien (OTS/PWK042) - Scharfe Kritik an den gestern, Donnerstag, vom Umweltdachverband vorgelegten Besteuerungsideen kommt vom Fachverband der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Fachverbandsobmann Franz Hörl bezeichnet die Forderungen des Umweltdachverbandes als "wirtschaftsfeindliche Attacke, die zugleich die Nachhaltigkeit innovativer Beschneiungsprozesse gänzlich ausklammert. Anstatt die ressourcenschonenden Innovationen in diesem Bereich positiv hervorzuheben, wird hier zu einem völlig undifferenzierten Steuerrundumschlag ausgeholt", kritisiert Hörl. Das einzige, was man damit erreiche, sei die potenzielle Schwächung eines wesentlichen heimischen Wirtschaftszweiges, der maßgeblich zu Wohlstand, Lebensqualität und Lebensraumerhaltung in Österreich beiträgt.

Dem Präsidenten des Verbandes, Gerhard Heilingbrunner, rät Hörl, "seine mehr als fragwürdige Rolle als Strafsteuereintreiber rasch zu überdenken und bei den Fakten zu bleiben. Beschneiungsanlagen sind eigene Versorgungsanlagen, die keinen Meter Infrastruktur der Wasserversorger verwenden", stellt Hörl klar. Beim Thema Beschneiung entstehe durch diese Argumentation der fälschliche Eindruck, dass Wasser aus dem natürlichen Kreislauf entzogen werde. "Das in diesem Zusammenhang zitierte Verursacherprinzip klammert jedoch aus, dass moderne Beschneiungsanlagen einen nachhaltigen Wasserkreislauf sicherstellen. Dabei wird Wasser unter wissenschaftlicher Begleitung gefasst, energiesparend gespeichert, dann mit kalter Druckluft als Schnee über die Schipisten verteilt, um anschließend über die natürliche Abschmelze wieder zurückzufließen", erklärt der Obmann.

Beschneiung rettet Wintertourismus
Hörl erinnert zudem daran, dass ein drohender Ausfall der letzten beiden Weihnachtssaisonen ohne den Einsatz umweltfreundlicher Beschneiungstechnik in vielen Tourismusregionen zu ganz massiven wirtschaftlichen Problemen geführt hätte. Zudem würde die Forderung des Umweltdachverbandes auch zu einer Erhöhung der Ticketpreise für Konsumenten führen. "Es wäre wünschenswert, dass der Umweltdachverband bei seinen Aktionen gesamtwirtschaftliche Aspekte wie diese mit berücksichtigt. Dies gilt übrigens auch für die ökologische Sanierung großer Donauabschnitte durch die EU im Projekt VIA Donau", so Hörl abschließend. (PM)

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