"Bürgeranwalt" am 2. Februar: Turnsaal - Nicht genügend!

Wien (OTS) - Peter Resetarits präsentiert in der Sendung "Bürgeranwalt" am Samstag, dem 2. Februar 2013, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Fälle:

Turnsaal: Nicht genügend!

Weil die beiden Turnsäle im BRG Rahlgasse in Wien viel zu klein sind, müssen Schüler/innen und Lehrer/innen für den Turn- und Sportunterricht in andere Schulen ausweichen. Das kostet Geld, Zeit und einen erheblichen organisatorischen Aufwand, klagt die Schulleitung. Dabei gäbe es die Möglichkeit, den leer stehenden Turnsaal der aufgelassenen Volksschule im Nebengebäude auszubauen. Doch das Problem werde laut Direktorin von den Behörden auf die lange Bank geschoben. Wie lange müssen Schüler/innen und Lehrer/innen noch auf den Ausbau des Turnsaals warten? Darüber diskutiert Volksanwältin Mag. Terezija Stoisits mit dem Sprecher der Bundesimmobiliengesellschaft und einem Vertreter des Stadtschulrats.

Nachgefragt: Slowenische Musikschulen

Obwohl Schüler/innen der Glasbena Sola bei internationalen Musikwettbewerben regelmäßig zu den Preisträgerinnen und Preisträgern zählen, erhält die slowenische Musikschule im Vergleich zu jenen des Kärntner Landesmusikschulwerkes weniger Geld. Die Ortstafellösung im April 2011 sah als eigenen Punkt der Vereinbarungen auch die dauerhafte Finanzierung der Glasbena Sola vor. Eine Arbeitsgruppe sollte dafür die Grundlagen schaffen, doch auch Anfang 2013 ist kein Ergebnis in Sicht, beklagt Volksanwältin Stoisits.

Kindeswegnahme nach Geburt

Einer Mutter wurde nur wenige Minuten nach der Hausgeburt vom Jugendamt Linz das Kind weggenommen. Die Frau ist seit einem Sturz mental und körperlich zu 60 Prozent behindert. Die Behörde sah darin eine Gefahr für das Neugeborene und brachte es bei Pflegeeltern unter. Eine Vorgehensweise, mit der die Frau auch schon bei ihrem ersten Kind wenige Wochen nach der Geburt konfrontiert war. Die Mutter ist verzweifelt und versteht nicht, dass ihr ausgerechnet jenes Amt die Kinder wegnimmt, das sie während der Schwangerschaft um Hilfe gebeten hat. Behördenwillkür oder gerechtfertigtes Einschreiten? Darüber diskutiert der Behindertenanwalt mit der Leiterin des Linzer Jugendamtes.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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