Nationalrat - Darabos für rasche und große Heeresreform

Bereits einige Verbesserungen seit 2010 bewirkt

Wien (OTS/SK) - Eine umfangreiche und grundlegende Reform des Bundesheeres sei dringend erforderlich, bekräftigte Verteidigungsminister Norbert Darabos heute, Donnerstag, im Parlament. Die Zahl bloßer Systemerhalter im Grundwehrdienst habe er bereits reduzieren können. ****

Am 20. Jänner 2013 habe die Bevölkerung eine klare Entscheidung getroffen, erklärte Verteidigungsminister Norbert Darabos, diese werde selbstverständlich respektiert. Auch wenn das Alternativ-Modell eine einmalige Chance gewesen wäre, weshalb auch 70 Prozent der jüngeren Menschen dieses Konzept unterstützt hätten.

Da die Beibehaltung der Wehrpflicht entschieden wurde, müssten nun die dringend notwendigen Reformen der Wehrpflicht gemeinsam angegangen werden, so der Verteidigungsminister. Darüber bestehe über die Parteigrenzen hinweg Konsens und dafür wurde seitens der Regierung bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

Es wurde in seiner Amtszeit bereits einiges erreicht, betonte Darabos, wie etwa die Verringerung der Anzahl der Systemerhalter unter den Grundwehrdienern. Zudem wurde in die Verbesserung der Infrastruktur investiert, wobei dafür 2011 11,7 Millionen Euro und 2012 sogar 15 Millionen Euro aufgewendet wurden.

Er selbst habe bei Amtsantritt einen Reformstau vorgefunden, erklärte der Verteidigungsminister, auf Grundlage der Bundesheerreform 2010 werde dieser so rasch wie möglich aufgearbeitet. Über 100 Maßnahmen der 138 darin enthaltenen wurden bereits erfüllt, wie Darabos betonte.

Als Beispiele nannte der Verteidigungsminister unter anderem das Beschaffungswesen, eine Modernisierung des Sanitätsdienstes, ein erneuertes Radarsystem sowie die Reduktion gepanzerter Fahrzeuge; mit der Veräußerung von Kasernen konnten 250 Millionen Euro erzielt werden. Auch im Katastrophenschutz wäre man nun besser gerüstet. Im Jahr 2013 würden 313 Millionen Euro investiert werden, so Darabos. (Schluss) gbb/sn

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