Jakob Auer: In Gemeinschaftsküchen ziehen Regionalität und Nachhaltigkeit ein

ÖVP-Abgeordneter zum Fünf-Parteien-Entschließungsantrag im Nationalrat

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Verarbeitung von gesunden und frischen, weil regionalen Lebensmitteln soll künftig auch in Großküchen einziehen. Das sieht ein Fünf-Parteien-Entschließungsantrag vor, der heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrates beschlossen werden soll. Immer mehr Menschen nehmen mindestens eine Mahlzeit am Tag in einer Gemeinschaftsküche ein, sei es in einer Betriebskantine oder aber auch in Spitälern, Pflegeeinrichtungen, Kindergärten oder Schulen. "Es ist daher im Sinne einer nachhaltigen und die regionale Vielfalt erhaltenden Landwirtschaft, die Vergabeverfahren in öffentlichen Einrichtungen nach Kriterien der gesundheitsfördernden Ernährung zu richten", begründet der ÖVP-Abgeordnete und Bauernbund-Präsident Jakob Auer die Intention des Entschließungsantrages.

"Die Bäuerinnen und Bauern in unserem Land erzeugen qualitativ hochwertige Lebensmittel, also nachhaltige und gesunde Mittel zum Leben, die auch in Gemeinschaftsküchen von öffentlichen Organisationen verstärkt auf den Tisch kommen sollen", verweist Auer auf einen wichtigen Abnehmerzweig für die "Wirtschaft am Land". "Großküchen dieser Art werden in den nächsten Jahren sicherlich noch zunehmen. Die Verarbeitung von gesunden und frischen Lebensmitteln in diesen öffentlichen Einrichtungen ist daher ein Gebot der Stunde", dankt Jakob Auer auch dem Grünen Landwirtschaftssprecher Pirklhuber, der die Initiative für diesen gemeinsamen Beschluss gesetzt hat.

Neufestsetzung der Einheitswertberechnung gelungen

Mit der Reform des Einheitswertsystems und der Fixierung der Hauptfeststellung ist in schwierigen Verhandlungen eine praktikable Lösung gefunden worden, die auch den Erkenntnissen des Verfassungsgerichtshofes entspricht. "Unnötige Bürokratie und Buchführungspflicht auch für kleinere landwirtschaftliche Betriebe konnte vermieden werden", stellte Jakob Auer zu einem BZÖ-Antrag zur Einheitswertfrage fest.
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