Haubner: Güterbeförderungsgesetz schafft einheitliche Regeln für attraktiven Standort

Infrastrukturpolitik ist Standortpolitik - Österreich als Logistikdrehscheibe Europas positionieren - Bures aufgefordert, ÖBB-Schienengüterverkehr wieder zu forcieren

Wien, 31. Jänner 2013 (OTS/Text) - "Wir halten uns in Europa alle an die selben Verkehrsregeln - dann sollten wir uns auch alle an einheitliche Regeln für den Marktzugang halten", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter Haubner, die Wichtigkeit des vorliegenden Güterbeförderungsgesetzes, durch das einheitliche Regeln für einen attraktiven Wirtschaftsstandort Österreich geschaffen werden. Denn "es ist weder zeitgemäß, noch ökonomisch sinnvoll, noch wirtschaftsfreundlich, wenn in einem Land andere Regeln für die Güterbeförderung herrschen, als im Nachbarland", so Haubner weiter. ****

Die Verkehrsleistung in der EU wird Prognosen zufolge bis 2050 im Güterverkehr um rund 80 Prozent und im Personenverkehr um rund 50 Prozent steigen. "Österreich hat dabei die Chance, sich als Logistikdrehscheibe in Europa zu positionieren. Das bedeutet Arbeitsplätze, Wachstum und Wertschöpfung für unser Land. Die Voraussetzung dafür ist allerdings eine wirtschaftsfreundliche Verkehrsinfrastruktur und verlässliche Rahmenbedingungen mit Beseitigung aller Beschränkungen. Denn Infrastrukturpolitik ist Standortpolitik", verdeutlicht Haubner, der hier Infrastrukturministerin Bures gefordert sieht.

Kritische Worte findet der Wirtschaftsbund-Generalsekretär zur Entwicklung der ÖBB Rail Cargo, bei der sich ein Trend weg von der Schiene, hin zur Straße bemerkbar macht. Auch in diesem Bereich sieht Haubner einen akuten Handlungsbedarf bei der Infrastrukturministerin. Denn durch den radikalen - wenn auch längst fälligen - Sparkurs wurde das Angebot immer mehr gekürzt, sodass der Anteil des Schienengüterverkehrs bald unter die 30 Prozent-Marke sinkt. "Diese Kürzungen beeinträchtigen vor allem die flächendeckende Versorgung der heimischen Unternehmen. Ministerin Bures ist aufgefordert, hier entsprechend gegenzusteuern. Denn ob wir im europäischen Kontext konkurrenzfähig bleiben, hängt zu einem großen Teil davon ab, wie attraktiv die österreichischen Infrastrukturbedingungen für unsere Handelspartner sind", schließt Haubner.

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