NR Hörl zur Unterinntaltrasse: "Ministerin Bures muss nun Taten setzen!"

Tiroler Abgeordneter fordert Verkehrsministerin auf, sofort Maßnahmen zur Vollauslastung zu setzen

Wien (OTS) - Der Tiroler VP-Nationalratsabgeordnete Franz Hörl fordert Verkehrsministerin Doris Bures auf, die "unhaltbare Situation im Unterinntal zu beenden und endlich von der Zuschauer- in die Hauptrolle zu wechseln". Hintergrund ist die nach wie vor ausstehende Vollauslastung des neuen Bahntunnels im Unterinntal, nachdem sich private Unternehmer noch immer weigern, ihre Züge mit ETCS (European Train Control System) auszustatten. Folge ist, dass immer noch zu viele Güterzüge die alte, oberirdische Trasse benützen und somit den Effekt der milliardenschweren Investition deutlich vermindern.

"Der Bau der neuen Inntaltrasse war nicht nur ein verkehrspolitischer Meilenstein, sondern zugleich auch eine wesentliche Maßnahme zur Entlastung der Bevölkerung, so Hörl. "Dass sich nunmehr einige private Betreiber einfach davonstehlen und die Aufrüstung ihrer Züge schlichtweg negieren, darf nicht einfach so hingenommen werden", findet Franz Hörl klare Worte. Noch immer verkehrt ein Drittel der Züge zwischen 22 und 6 Uhr auf der oberirdischen Trasse, diese Fahrten betreffen dabei ausschließlich Züge von privaten Betreibern. "Hier braucht es nun deutliche Worte und noch klarere Taten von höchster Stelle. Verkehrsministerin Bures ist dringend aufgefordert, diesem untragbaren Zustand ein Ende zu setzen und damit auch zu verhindern, dass eine Großinvestition aus ihrem Zuständigkeitsbereich ad absurdum geführt wird", so Hörl. "Das hat sich nicht nur dieses wichtige Projekt, sondern vor allem die entlang der Bahnstrecke lebenden Bevölkerung verdient", so Hörl, der zuvor bereits ein Nachtfahrverbot auf der oberirdischen Strecke als mögliche Lösung vorgeschlagen hatte.

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