BZÖ-Bucher: SPÖ und ÖVP-Minister mit zehnmal höheren Inseratenkosten als Deutschland - Obergrenze gefordert!

Kosten Regierungsinserate 2010: Österreich 26 Millionen - Deutschland 23 Millionen

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Josef Bucher kritisiert heute massiv, dass die österreichische Bundesregierung im Jahr 2010 mit 26 Millionen Inseratenkosten in Printmedien damit drei Millionen mehr ausgegeben hat als die deutschen Ministerkollegen. "In Österreich haben die SPÖ und ÖVP-Minister mit 3,15 Euro pro Österreicher mehr als zehnmal soviel ausgegeben, wie ihre deutschen Kollegen mit 0,28 Euro", zitiert Bucher heute veröffentlichte Zahlen der investigativen Journalismusplattform www.dossier.at . "Das BZÖ verlangt angesichts dieser Geldverschwendung eine gesetzliche Obergrenze für Regierungsinserate in der Höhe von maximal 10 Millionen Euro pro Jahr", kündigt Bucher eine diesbezügliche parlamentarische Initiative des BZÖ an.

Was laut www.dossier.at den Vergleich noch deutlicher macht:
Deutschlands 23 Millionen Euro beinhalten nach Angaben einer Regierungssprecherin auch Anzeigen, die nicht als Öffentlichkeitsarbeit gelten, wie etwa Stellenanzeigen. Außerdem inkludieren sie Schaltungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - ohne letzteren Posten liegen die Ausgaben der deutschen Ministerien bei nur 17 Millionen Euro. "SPÖ und ÖVP betrachten die Öffentlichkeitsarbeitsbudgets der Ministerien offenbar als Selbstbedienungsladen; daran ändert derzeit auch das Medientransparenzgesetz nur wenig. Wenn Merkel und ihre Regierungsmannschaft es schaffen, die deutsche Bevölkerung mit einem Zehntel der Kosten zu informieren, dann sollte dies auch in Österreichmit seiner beträchtlich kleineren Zeitungslandschaft möglich sein", so der BZÖ-Chef.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0004