Historisches Antarktisabenteuer in "Universum History"

"Shackletons Kapitän - Held der Antarktis" am 1. Februar im ORF

Wien (OTS) - Die Forschungsexpedition des Briten Ernest Shackleton zum Südpol gilt als eine der berühmtesten der Geschichte. Zwar scheiterte die geplante Durchquerung des antarktischen Kontinents, doch eine dramatische Rettungsaktion der Besatzung sicherte Shackleton einen Platz in den Geschichtsbüchern. Mit der Dokumentation "Shackletons Kapitän - Held der Antarktis" von Leanne Pooley (deutsche Bearbeitung: Gregor Stuhlpfarrer) zeigt "Universum History" am Freitag, dem 1. Februar 2013, um 22.40 Uhr in ORF 2 das historische Antarktisabenteuer aus einer neuen, packenden Perspektive.

Möglich wird das durch die Auswertung der persönlichen Gegenstände des Kapitäns der Expedition, Frank Worsley. Sechs Tagebücher, Fotos und diverse Unterlagen hat Shackletons Kapitän hinterlassen. Jahrzehnte lagerten sie unberührt auf dem Dachboden des Hauses seiner Enkelin, jetzt liefern sie für das Doku-Drama "Shackletons Kapitän" eine spannende Insider-Perspektive auf die Ereignisse rund um die Rettungsfahrt.

Aufwendige Reenactments mit "Lord of the Rings"-Darsteller Craig Parker in der Rolle des Frank Worsley und bislang unveröffentlichtes Material des Expeditionsfotografen Frank Hurley in HD-Qualität zeichnen die Geschichte nach und machen "Shackletons Kapitän - Held der Antarktis" zu einem fesselnden Historien-Drama.

Die berühmte Shackleton-Expedition startet 1914 in Richtung Südpol. Von Anfang an sieht sich Kapitän Frank Worsley mit scheinbar unüberwindbaren Schwierigkeiten konfrontiert: Als das Expeditionsschiff vor der Küste der Antarktis im Packeis stecken bleibt, muss die Expeditionscrew ihr Schiff verlassen und schließlich zusehen, wie es langsam zwischen den Eismassen zermalmt wird und sinkt. Im ewigen Eis, ohne die geringste Hoffnung auf Rettung, leben die Männer unter härtesten Bedingungen auf Eisschollen und in ihren Rettungsbooten.

Die Nahrung ist knapp und Worsley gezwungen, alles auf eine Karte zu setzen: Die einzige Möglichkeit, Rettung anzufordern, ist eine 800 Seemeilen entfernte Walstation auf der Insel South Georgia. Der Kapitän weiß, dass die Rettungsboote für diese Strecke ungeeignet sind. Trotzdem legt er ab, auch wenn er einen Teil der Crew zurücklassen muss. Worsley navigiert das winzige Boot in zwei Wochen auf einer Route, die selbst mit heutiger GPS-Technik nur schwer zu bewältigen ist. Ein Orkan bringt die Männer vom direkten Kurs auf die Walstation ab, sie können nur einen Strand auf der anderen Seite der Insel ansteuern. Wieder sind Worsleys Navigationskenntnisse gefragt, eine Karte der Insel gibt es nicht: Ohne geeignete Ausrüstung, mit völlig unzureichender Kleidung und ohne ausreichend Proviant und Wasser müssen die Männer die Insel überqueren.

Schlussendlich gelingt ein Wunder: Nach insgesamt zwei Jahren im ewigen Eis können alle Männer lebend gerettet werden. Die Expedition war ein Desaster, aber die Rettung der Besatzung eines der größten Abenteuer der Geschichte.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0001