Auer: Verfügungsgewalt der Gemeinden über Wasser darf nicht gefährdet werden

Nachhaltige Versorgungssicherheit ohne öffentliche Dienstleister nicht denkbar

Wien (OTS) - "Für mich steht außer Zweifel, dass Wasser als zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge auch in der Hand unserer Gemeinden bleiben muss. Wasser ist kein marktfähiges Produkt, sondern Lebensgrundlage", erklärte heute Bauernbund-Präsident Jakob Auer. "Selbstverständlich", so der Bauernbund-Präsident, "wird an der derzeit geltenden Verfügung und am Zugriff auf die Ressource Wasser in Österreich nichts geändert". Bäuerliches und landwirtschaftliches Denken sei unmittelbar verbunden mit Nachhaltigkeit und Ressourcensicherheit. "Österreich muss sicher bleiben, was die Versorgung der Bevölkerung mit dem kostbaren Nass betrifft. Das ist für mich unumstößlich", stellte Auer klar.

Politische Emotion hin oder her - keine Änderung auf Wasserzugriff

"Trotz oder gerade wegen der emotionalen politischen Debatte stelle ich völlig emotionslos fest, dass die Verfügungsgewalt über die Ressource Wasser nicht aus den Händen der Gemeinden und der öffentlichen Dienstleister gegeben werden darf", strebt Auer eine baldige Beruhigung der Diskussion an. Die Wehrpflicht-Volksbefragung hätte klar und deutlich gezeigt, dass gerade im ländlichen Raum mit dem Thema Sicherheit nicht gespielt werden darf. "Wasser ist eine hochrangige Sicherheitsfrage und eine nachhaltige Versorgungssicherheit ist nur denkbar, wenn der Zugriff auf unser Wasser abgesichert wird", stellte der Bauernbund-Präsident fest. (Schluss)

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