ÖH Innsbruck: "INNS" gibt's a no! - wo bleibt ein Bekenntnis zu Tirols Studierenden?"

Innsbruck (OTS) - Nach Gesprächen mit der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol zeigt sich die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Innsbruck (ÖH) enttäuscht über die handelnden politischen Akteure.

"Bei Gesprächen mit Bürgermeisterin Oppitz-Plörer wurde uns mitgeteilt, dass man keinen Handlungsbedarf bei der Preisgestaltung des IVB Semestertickets für Studierende sehe, welches aktuell mit 122,50 Euro das teuerste in ganz Österreich darstellt. Studieren in Innsbruck wird mehr und mehr unfinanzierbar, da sowohl die Mietpreise als auch der öffentliche Verkehr große finanzielle Belastungen darstellen. Der für den Verkehr zuständigen stellvertretenden Bürgermeisterin Pitscheider ist zwar das Bemühen nicht abzusprechen, Ergebnisse gibt es bis dato aber noch keine. Knapp einem Viertel der Gesamtbevölkerung der Landeshauptstadt muss in dieser Frage mehr Gewicht gegeben werden", zeigt sich der Vorsitzende der ÖH Innsbruck, Florian Heiß (AktionsGemeinschaft), über die Verhandlungen bisher nicht zufrieden.

Auch beim VVT ist Handlungsbedarf gegeben

Der für das Land Tirol für den Verkehr zuständige LH-Stv. Steixner zeigte sich zum VVT- Semesterticket diesen Montag gesprächsbereit. Heiß dazu: "Rasches handeln ist nun erforderlich, zu lange schon leiden die Studierenden unter Österreichs höchsten Nahverkehrspreisen. Für die Studierenden in Tirol haben wir mehr Flexibilität bezüglich der Anzahl der Monate, wofür das Ticket gültig sein soll, und eine erhebliche Senkung der Höchsttarife eingefordert. Weitere Verhandlungen zu einem neuen und sozial gerechtem System müssen nun folgen. Auch das Land muss in Zukunft den Mut haben, vom veralteten Zonensystem abzukehren und ihre Studierenden mit einem einheitlichen Tarifsystem auszustatten."

Zum Abschluss richtet Heiß noch klare Worte an die politischen Verantwortlichen: "Sich stets mit dem Titel Universitätsstadt zu schmücken, aber für jene, welche diese Stadt prägen, keine Verantwortung zu übernehmen ist harter Tobak. Es darf nicht nur bei Lippenbekenntnissen bleiben! Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Taten folgen müssen! Über 30.000 Innsbrucker Studierende dürfen nicht länger überhört werden."

Rückfragen & Kontakt:

Florian Heiß
Vorsitzender der ÖH Innsbruck
0660/ 888 44 01
florian.heiss@oeh.cc

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HUI0001