10 Jahre Paracelsus Medizinische Privatuniversität - Auf neuen Wege und mit frischen Impulsen zum Erfolg

Gemeinsames Pressegespräch von Minister Töchterle, Rektor Resch, Kanzler Nake und Anthony Windebank

Wien (OTS) - Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) hat in den zehn Jahren ihres Bestehens mit einem hoch qualitativen Studium, einem neuartigen Curriculum und vielen internationalen Partnern - allen voran der Mayo Medical School, USA - fünf Jahrgänge exzellent ausgebildeter Ärzte/innen ins Berufsleben entlassen.

"Die Privatuniversitäten haben sich in ihrer noch relativ jungen Geschichte zu einem wichtigen Sektor der österreichischen Hochschullandschaft entwickelt", sagte Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle auf der Pressekonferenz anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität am 29. Jänner 2013. "Das gilt insbesondere auch für die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, die mit ihrem qualitativ hochwertigen Angebot Studierenden exzellente Lehre und Forschung bietet." Auch bezüglich der privaten Finanzierung, die für Privatuniversitäten charakteristisch ist, sei die Paracelsus Universität vorbildlich, verwies Töchterle etwa auf die Studienbeiträge und die außergewöhnliche Unterstützung durch Red Bull und Dietrich Mateschitz.

"Das in Österreich bislang einzigartige Modell einer medizinischen Privatuniversität hat sich als erfolgreich erwiesen, wenn auch der Anfang und die ersten Jahre ein steiniger Weg waren", erläuterte Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, Rektor der Paracelsus Universität. In den zehn Jahren seit ihrer Gründung ist die Universität in vielerlei Hinsicht neue Wege gegangen: Den 50 Studierenden pro Jahrgang wird während des gesamten Studiums eine intensive und persönliche Betreuung zuteil, was auch eine geringe Ausfallsquote von ca. fünf Prozent zur Folge hat. Das Studium selbst dauert nur fünf Jahre, was einerseits durch eine straffe Organisation sowie durch die effektive Gestaltung des Studienplans und andererseits durch verkürzte Ferien möglich gemacht wird. Früher Patientenkontakt, praxisorientierte Ausbildung, Kleingruppenunterricht und problemorientiertes Lernen sind fixer Bestandteil des modernen Curriculums.

Ein verpflichtendes Forschungstrimester im vierten Studienjahr bietet den angehenden Ärzten/innen die Möglichkeit, an einem theoretischen oder klinischen Forschungsprojekt mitzuarbeiten. Im fünften Studienjahr sind 37 Wochen klinisches Praktikum an den Lehrkrankenhäusern der Paracelsus Universität und an ausländischen Institutionen obligatorisch. Auf der Basis eines seit zehn Jahren bestehenden Kooperationsabkommens mit der Mayo Medical School in Rochester (Minnesota/USA), einer der weltweit renommiertesten medizinischen Universitäten, haben die Studierenden im 4. und 5. Ausbildungsjahr die Möglichkeit, an der Mayo Clinic ihr Forschungstrimester zu absolvieren oder ein Praktikum zu machen.

Das besondere Ausbildungskonzept der Mayo Medical School galt der Paracelsus Universität seit ihrer Gründung als Vorbild für die Entwicklung des Curriculums und der Lehrmaterialien. "Schon bei meinem ersten Gespräch mit Rektor Resch war mir klar, dass hier jemand entschlossen ist, etwas Neuartiges und Wertvolles für Österreich und Europa hervorzubringen", erinnert sich der damalige Rektor Prof. Dr. Anthony Windebank. "Das ist der Grund, warum die Leitung der Mayo Medical School - trotz Dutzender Anfragen täglich -eine Partnerschaft mit der PMU zur Gründung einer medizinischen Privatuniversität in Europa einging." Bis heute arbeiten beide Ausbildungsstätten eng in Lehre und Forschung zusammen. Weitere internationale Kooperationen bestehen unter anderem mit den Universitäten Yale, Cambridge, Glasgow, Mailand und Peking.

Als Privatuniversität finanziert sich die PMU überwiegend aus privaten Mitteln. Den größten Anteil an der Finanzierung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität nehmen mit 28 Prozent die Forschungseinnahmen ein: Das sind insbesondere Drittmitteleinnahmen, aber auch die Finanzierung des eigenen kompetitiven Forschungsfonds in der Höhe von 1 Mio. Euro jährlich. Im Bereich der
Forschung konnten über 40 Mio. Euro seit Bestehen der Universität kompetitiv eingeworben werden. Studiengebühren aus Humanmedizin und Pflegewissenschaften sowie Kursbeiträge im Rahmen der universitären Weiterbildung machen in Summe 26 Prozent aus. Die öffentlichen Fördermittel - Landesmittel und im geringeren Ausmaß Mittel der Stadt Salzburg und der Salzburger Gemeinden - im Ausmaß von 19 Prozent sind für die Basisfinanzierung der Universität von großer Bedeutung. Ebenso die Einnahmen durch Fundraising: In allen Jahren konnten annähernd 100 Mio. Euro durch die großzügige Unterstützung vieler Förderer und Mäzene erreicht werden.

Die jüngste Großspende über 70 Millionen Euro der langjährigen Förderer Red Bull und Dietrich Mateschitz gibt der Paracelsus Universität - und besonders ihrer Forschung - zusätzlichen Aufwind:
Die Mittel sichern den Bau eines neuen Lehr- und Forschungsgebäudes mit angeschlossenem Zentrum für Geweberegenerationsfor-schung (vor allem Rückenmarksforschung nach Querschnittsverletzungen) sowie den Betrieb und die Folgekosten bis zum Jahr 2023. Neben der Molekularen Regenerativen Medizin liegen die Forschungsschwerpunkte im muskuloskelettalen, onkologischen, allergologischen und metabolischen Bereich. Dabei konnte die Forschungsleistung, gemessen an wissenschaftlichen Publikationen und an Impact-Punkten, seit Bestehen der Universität um das 10-fache gesteigert werden. Inzwischen forschen am Salzburger Universitätsklinikum sowie an
den universitätseigenen Instituten und Forschungsprogrammen rund 70 wissenschaftliche Arbeitsgruppen.

Rückfragen & Kontakt:

Paracelsus Medizinische Privatuniversität
Sabine Ritzinger
Tel. 0043 (0)699 144 200 44
sabine.ritzinger@pmu.ac.at

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Mag. Elisabeth Grabenweger
Tel. 0043 (0)1 531 20 9014
elisabeth.grabenweger@bmwf.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWF0002