Schwentner: Grapschen darf nicht ohne Sanktionen bleiben

Grüne: Aufschrei muss auch durch das Parlament gehen

Wien (OTS) - "Sexuelle Belästigung ist kein Kavaliersdelikt. Niemand versteht, warum Po-Grapschen ohne Sanktionen bleibt. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hossek soll sich nicht immer auf die Untätigkeit der ÖVP-Justizministerin ausreden. Denn das Bundeskanzleramt hätte schon längst vorschlagen können, unerwünschte Berührungen ins Verwaltungsstrafrecht aufzunehmen, damit sexuelle Belästigung auch außerhalb der Arbeitswelt sanktioniert werden kann. Die Grünen werden dazu einen Antrag einbringen", kündigt Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen, an.

Der "Aufschrei" zum Thema Sexismus auf Twitter mache deutlich, dass viele Frauen anzügliche Bemerkungen und unsittliche Berührungen als alltägliches Phänomen erleben. "Die Zeit des Schweigens und des Wegschauens ist endgültig vorbei. Wir brauchen jetzt rasch ein klares gesellschaftliches Zeichen gegen Alltagssexismus. Der Aufschrei muss auch durch das Parlament gehen", fordert Judith Schwentner.

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