uniko ad Studienplatzfinanzierung: "Regierungsvorlage ist unausgegoren"

Rektorate werden sich für einheitliche Aufnahmeverfahren abstimmen

Wien (OTS) - Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) sieht in der jüngsten Regierungsvorlage zur Studienplatzfinanzierung zwar einen richtigen Schritt in Richtung der von ihr seit langem geforderten kapazitätsorientierten Finanzierung der Universitäten. Sie bedauert aber, dass dieser Schritt nur im Rahmen eines koalitionären Kompromisses erfolgen konnte. Dadurch wurden die seitens der uniko mehrfach geäußerten Bedenken zum vorgelegten Gesetzesentwurf kaum berücksichtigt, damit auch nicht ausgeräumt. "Das heute im Ministerrat behandelte Papier ist zudem schwer praktikabel und stellt die Universitäten vor die schwierige Aufgabe, die unausgegorene Lösung in kurzer Frist umzusetzen", stellt dazu der Präsident der uniko, Rektor Heinrich Schmidinger, fest.

Dessen ungeachtet werden sich die einzelnen Universitäten in den kommenden Tagen abstimmen und versuchen, bei den von den Zugangsregelungen betroffenen, besonders nachgefragten Studienrichtungen zu einheitlichen und fairen Aufnahmeverfahren zu gelangen und die Informationen den Studierenden so rasch wie möglich bereitzustellen. Auch wenn die Regierung mit der nunmehrigen UG-Novelle noch keine "kapazitätsorientierte, studierendenbezogene Universitätsfinanzierung" eingeführt hat, die diesem Namen tatsächlich Rechnung trägt, werden die Rektorate im Interesse der Studierenden die erforderlichen Vorarbeiten für die Implementierung vorbereiten und transparent gestalten, betont Schmidinger.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Elisabeth Fiorioli
Generalsekretärin
Österreichische Universitätenkonferenz
Floragasse 7/7
1040 Wien
Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 11
Fax: +43 (0)1 310 56 56 -- 22
Email: elisabeth.fiorioli@uniko.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RKO0001