BZÖ-Widmann: Dringlicher BZÖ-Antrag zur Wasserprivatisierung an Bundeskanzler Faymann

Rot/Schwarz haben Ausverkauf unseres Wassers in Brüssel zugestimmt

Wien (OTS) - Das BZÖ wird an den kommenden Plenartagen einen Dringlichen Antrag an Bundeskanzler Faymann zur drohenden Privatisierung der österreichischen Trinkwasserversorgung einbringen. "SPÖ und ÖVP spielen ein Doppelspiel auf dem Rücken der Bürger. Während sie hierzulande beteuern, gegen eine Wasserprivatisierung zu sein, stimmen sie in Brüssel dem zu. Das BZÖ sagt: Das Wasser ist unser weißes Gold und muss in österreichischer Hand bleiben", so BZÖ-Bündnissprecher Abg. Rainer Widmann im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland.

Widmann warnte, dass nach einer Umsetzung der geplanten EU-Richtlinie, die Wasserversorgung für den privaten Markt zu öffnen, "das Wasser an die großen Konzerne ausverkauft wird und diese dann mit den Banken die Profite machen. In Portugal sind die Kosten für Wasser nach der Privatisierung um 400 Prozent gestiegen und die Qualität hat sich bis zur Ungenießbarkeit verschlechtert. Das muss in Österreich verhindert werden. Unser heimisches Wasser muss in Qualität und Menge kostengünstig auch Zukunft zur Verfügung stehen", betonte der BZÖ-Bündnissprecher.

Heftige Kritik übte Widmann an der rot-schwarzen Bundesregierung. "Während Österreich anfänglich gemeinsam mit Deutschland und Frankreich gegen die Privatisierungspläne aufgetreten ist, hat sich ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner nach der Zustimmung der beiden Länder weichklopfen lassen und ist umgefallen. Mitterlehner hat beim Rat am 10.12.2012 die Trinkwasserprivatisierung ohne Wenn und Aber durchgewunken."

"Das BZÖ-Ziel ist es, mit dem Dringlichen Antrag eine Sechs-Parteien-Einigung zu erreichen, damit sämtliche Maßnahmen getroffen werden, um eine Wasser-Privatisierung zu verhindern. Unser Wasser darf nicht ausverkauft werden", appellierte der BZÖ-Bündnissprecher an die anderen Parteien.

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