Marketing und Unternehmenserfolg: Die Rolle der Kennzahlen.

Verliert die Kommunikationsbranche den Anschluss?

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Diskussionsrunde zu dem Thema "Wie Kommunikation und Marketing den Unternehmenserfolg steigern - ein Beispiel anhand von industriellen Kennzahlen" diskutierten die Unternehmen aus der Kommunikations- & Marketingbranche mit Unternehmensvertretern aus Industrie, Dienstleistung und Handel die Bedeutung von Kennzahlen in der Kommunikation.

Im Haus der Industrie fanden sich über 40 Opinion-Leader aus Österreichs Marketing- und Kommunikationsbranche ein, um dieses spannende Thema zu erörtern.

In einer ausgelassenen Runde wurden aktuelle Themen aus der Branche diskutiert und die Wichtigkeit von Kennzahlen in der Kommunikation erläutert.

Die Diskussion startete mit einem Impulsstatements von Dr. Alois Virag, Head of Refining der OMV. Weitere Beiträge folgten von Mag. Birgit Kraft-Kinz (Geschäftsführerin KRAFTKINZ), Dipl. Vw. Jens Hurtig (Hurtig & Partner), Mag. Elke Zellinger (Ultramarin-Strategie, Design, Marke). Moderiert wurde die Veranstaltung von Mag. Florian Laszlo (Geschäftsführer Observer).

Wie Trends zeigen, steigt die Zahlengläubigkeit von Unternehmen stetig an; das Vertrauen in Kommunikationsunternehmen und in die Leistung von Marketing sinkt hingegen. "Die Kommunikationsbranche läuft Gefahr, in diesem Bereich den Anschluss zu verlieren," meint Birgit Kraft-Kinz, Geschäftsführerin von KRAFTKINZ. Bisher haben sich keine Kennzahlen durchgesetzt, die es ermöglichen, den tatsächlichen Wert und die Leistung der Kommunikation für ein Unternehmen detailliert nachzuweisen. Kennzahlen schaffen Vertrauen und bieten somit eine Chance zur Akzeptanz der Leistung, die durch die Kommunikationsbranche bisher nicht genutzt wurde.
Auch das Thema "Kreativität vs. Marktforschung" wurde ausführlich diskutiert.

"Kennzahlen spielen auch in der Kommunikation eine immer größere Rolle, denn was nicht messbar ist, ist auch nichts wert.", so Mag. Birgit Kraft-Kinz.

Dr. Alois Virag bestätigte, dass Unternehmen bereits seit Jahren durch Kennzahlen gesteuert werden.

Der gemeinsame Tenor: Die Kommunikationsbranche befindet sich aktuell in der "Phase der Verweigerung". Kommunikation und Marketing müsse sich aber in diese Zahlenwelt einklinken, um so das Vertrauen und die Akzeptanz der Auftraggeber zu steigern. Dieser Prozess ist nur über mehrere Stufen zu erreichen; es gilt nicht "entweder oder", sondern "sowohl als auch". Die "Plattform Kommunikations-Investition" der Fachgruppe Werbung Wien verfolgt das Ziel, ein gemeinsames Verständnis sowie eine Definition von Kennzahlen in der Kommunikation voran zu treiben.

Die zahlreichen Gäste, darunter Mag. Stefan Flechl (sanofi-aventis GmbH Österreich), Mag. Elisabeth Kolm (RAG), Martina Kuso (Wiener Stadthalle), Andreas Ladich (Flughafen Wien), Christian Lettner (Siemens AG Österreich), Klaus Grabler (MANOVA GmbH, Dr. Elisabeth Czerwenka-Kulmon (COC), Alexandra Fiedler-Lehmann (Die Kleine Agentur) oder Susanne Senft (Senft&Partner), diskutierten interessiert über die aktuelle Lage in der Kommunikationsbranche und waren sich einig, dass eine Diskussion zum Thema Kennzahlen unumgänglich ist.

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Dr. Manfred Pichelmayer
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