GPA-djp-Katzian: IV soll ständige Verunsicherung der Beschäftigten endlich beenden

Mehr Arbeit ohne Zuschläge wäre nichts anderes als Lohn- und Gehaltskürzung

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Vertreter der Wirtschaft können, so wie heute IV-Generalsekretär Neumayr, ihre Forderung nach einer Ausweitung der Arbeitszeit noch so oft gebetsmühlenartig wiederholen: nicht mit uns! Die geltenden Regelungen sind seit der Novelle des Arbeitszeitgesetzes 2007 völlig ausreichend, sie ermöglichen ein hohes Maß an Flexibilität", kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp). Österreichs ArbeitnehmerInnen sind schon jetzt Weltmeister, was die geleisteten Überstunden betrifft, von denen viele gar nicht bezahlt werden. Eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit würde also nichts anderes als einen Griff in die Geldbörsen der Beschäftigten, also Lohndumping bedeuten.

"Mit dem heute geäußerten Vorschlag, der keinen einzigen neuen Arbeitsplatz rettet und schon gar keinen schaffen würde, ist die IV-Lohndumping Katze endgültig aus dem Sack", so Katzian weiter:
"Ziel der Wirtschaft ist offenbar eine Lohn- und Gehaltskürzung unter dem Deckmantel der Legalisierung von den Unternehmen selbst geschaffener rechtswidriger Zustände einzuführen - nichts anderes bedeutet der Vorstoß, den Zeitausgleich 1 zu 1 ohne Zuschläge abzugelten. Die GPA-djp wird keine Verschlechterungen der Arbeitszeitbedingungen für die Beschäftigten mehr hinnehmen!"

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