Kräuter: "FPÖ droht Rückzahlung von 600.000 Euro"

Ladung der Partei Straches als Haftungsbeteiligte (§ 64 StPO) im Strafverfahren gegen Rumpold

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter erwartet im Rahmen des Strafverfahrens gegen Gernot Rumpold im Zusammenhang mit den Telekom-Zahlungen an die FPÖ Aufklärung über die Rolle der im Jahr 2004 involvierten Personen. Kräuter: "FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache, der zum damaligen Zeitpunkt stellvertretender Bundesobmann sowie Landesparteiobmann der FPÖ war, hat in der gestrigen ORF-Pressestunde jegliche persönliche Beteiligung an den Malversationen in Abrede gestellt." Es bleibe dem Strafverfahren, in dem der FPÖ die Rechte des Angeklagten zustehen, vorbehalten, die öffentlichen Strache-Aussagen einer inhaltlichen Überprüfung zu unterziehen. ****

Kräuter: "Aus der Sicht der Steuerzahler geht es letztendlich um eine Abschöpfung der Bereicherung (§ 20 Abs. 4 StGB). Auch wenn Herr Strache nicht persönlich an diesem Deal beteiligt war, müsste der FPÖ-Obmann alles daran setzen, dass die 600.000 Euro zurück an die Telekom fließen können." Immerhin sei die Republik Österreich mit 28,42 Prozent Miteigentümer der Telekom. 'Unser Geld für unsere Leut', gibt Kräuter abschließend Herrn Strache mit auf den Weg. (Schluss) ah/sn

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