Österreichische Heumilchwirtschaft mit Absatzplus

Wien/Innsbruck (OTS) - Heumilch ist zu 100 Prozent in der Vermarktung - Wertschöpfung für Heumilchbauern konnte weiter gesteigert werden -umfassende Marketingaktivitäten für 2013 geplant

Die ARGE Heumilch Österreich, die Vereinigung von rund 8.000 Heumilch-Lieferanten und 60 Verarbeitern, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück. Obmann Karl Neuhofer: "Die gesamte österreichische Heumilchmenge - 400 Millionen Kilogramm - ist 2012 in die Vermarktung gegangen." Die Entwicklung des Heumilch-Zuschlags sei aus Bauernsicht erfreulich: Dieser sei 2012 bei rund 4 Cent pro Kilogramm gelegen und habe sich damit seit dem Start der Heumilch-Offensive im Jahr 2009 verdreifacht. "Für die Heumilchbauern bedeutet das einen jährlichen Mehrwert von zwölf Millionen Euro."

Mehr Absatz, mehr Umsatz

Der Absatz von Heumilch-Produkten in Österreich hat sich 2012 um fast acht Prozent auf 41.000 Tonnen erhöht. Die weiße Palette legte dabei um mehr als acht Prozent auf nahezu 36.000 Tonnen zu, der Käsebereich um rund ein Prozent auf 4.500 Tonnen. Beim Umsatz betrug die Steigerung 12,6 Prozent. Etwa die Hälfte der Heumilchprodukte geht in den Export.

ARGE Heumilch gegen einstweilige Verfügung

Gegen die vom Landesgericht Salzburg erlassene einstweilige Verfügung, welche die Verwendung des Slogans "Die reinste Milch" bis auf Weiteres untersagt, wird die ARGE den Instanzenweg gehen und beim OGH Revisionsrekurs erheben. Der Antrag auf Unterlassung wurde durch den Tiroler Großbauern und Industriellen Fritz Egger eingereicht.

2013: Nachhaltigkeit im Fokus

Heuer will die ARGE die guten Bekanntheitswerte bei den Konsumenten weiter stärken und das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus rücken. Neben der klassischen Offensive in Print, TV, Plakat und online wird die ARGE heuer eine Kuhartenfibel, ein Rezeptheft sowie ein neues Kinderbuch auf den Markt bringen. Geplant ist weiters ein eigenes Käsewörterbuch.

Über die Heumilch

Hauptproduktionsgebiete der Heumilch sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich sowie die Steiermark. In Österreich liegt der Heumilchanteil an der Gesamtproduktion bei 15 Prozent, in Europa bei lediglich drei Prozent. Sämtliche Produkte werden kontrolliert gentechnikfrei hergestellt. Gärfutter wie Silage ist strengstens verboten.

Weitere Informationen unter www.heumilch.at

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