"Report" am 29. Jänner: Korruptions-Tango, Rebellion in der Steiermark und gefährlich volle Gefängnisse

Außerdem: Aus für kleine Kasernen

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 29. Jänner 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Korruptions-Tango

Seit 1. Jänner 2013 gelten in Österreich strenge Anti-Korruptionsgesetze. Politiker/innen und Mitarbeiter/innen Hunderter Behörden und Unternehmen gelten nun ebenso wie Beamte als Amtsträger/innen und dürfen teure Einladungen und Geschenke für die Erledigung ihrer täglichen Aufgaben nicht mehr annehmen. Korruptionsbekämpfer/innen sind froh, dass auch das sogenannte Anfüttern wieder verboten ist, Eventveranstalter/innen und Sponsoren von Kultur- und Sportevents hingegen sind wenig begeistert. Ein Bericht von Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann.

Rebellion in der Steiermark

Das Prestigeprojekt Gemeindezusammenlegungen in der Steiermark stößt auf heftigen Widerstand einiger Bürgermeister. Ab 2015 wird es in der Steiermark statt 539 nur mehr 285 Gemeinden geben, doch nicht alle dieser Fusionen erfolgen freiwillig. Immer mehr Bürgermeister drohen mit Parteiaustritt und dem Gang zum Obersten Gericht. Helga Lazar und Simone Stribl über den hartnäckigen Widerstand in steirischen Gemeinden.

Aus für kleine Kasernen

Auch nach dem eindeutigen Volksbefragungs-Votum für die Wehrpflicht ist klar: Das Heer braucht Reformen und dafür braucht es Geld. Wesentliche Budgetmittel fließen in Infrastruktur, die schon lange als unrentabel und militärisch überholt gilt. Konkrete Pläne gibt es, doch Landespolitiker/innen wehren sich gegen die Schließung kleiner Kasernen, die als Wirtschaftsmotor in strukturschwachen Regionen gelten, und auch Verteidigungsminister Darabos hat im Vorfeld der Volksbefragung eine Bestandsgarantie ausgesprochen. Martina Schmidt und Eva Maria Kaiser berichten.

Gefährlich volle Gefängnisse

Österreichs Gefängnisse sind voll wie nie zuvor. Mit mehr als 9.000 Häftlingen ist ein neuer Höchststand erreicht. Besonders im Osten des Landes wird das Ungleichgewicht zwischen Insassen und Wachpersonal immer größer. Die Enge macht aggressiv, Auseinandersetzungen häufen sich. Eine Aussicht auf Besserung besteht nicht, denn das Geld für mehr Personal fehlt. Auch die Pläne für den Bau einer neuen Haftanstalt im Großraum Wien stecken fest. Martin Pusch und Münire Inam haben sich in den Gefängnissen umgesehen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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