Bio-Apfel startet jetzt in die Hochsaison

Regionaler Vitaminspender bei Konsumenten unangefochten an der Spitze

Wien (OTS) - In der Hitliste der Bio-Obstarten liegen Äpfel bei den Konsumenten unangefochten an der Spitze. Jährlich werden rund 15.000 t dieser Früchte produziert und verspeist. Jetzt beginnt die Hochsaison im Verkauf. Mit einem Bio-Apfelfest möchte die AMA-Marketing auf die geschmacklichen Vorzüge des winterlichen Vitaminspenders aufmerksam machen.

Im Herbst werden die Bio-Äpfel geerntet und in den Kühlzellen der Packhäuser in den "Winterschlaf" versetzt. Durch den niedrigen Gehalt an Sauerstoff in den Kühlzellen und Temperaturen zwischen ein und zwei Grad wird die Atmung des Obstes reduziert. Dadurch bleiben die Äpfel knackig frisch und landen in 1A-Qualität beim Konsumenten. Jetzt werden die Lager geöffnet, die Hochsaison im Verkauf beginnt. "Äpfel führen unangefochten die Hitliste der heimischen Bio-Obstarten an. Sie liefern für die verbleibenden Wintermonate und das kommende Frühjahr wertvolle Vitamine mit regionalem Stammbaum", eröffnet Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing, die Saison. Aus diesem Anlass machten Bio-Boten vergangene Woche in ganz Wien Lust auf das kleine Kraftbündel und verteilten 25.000 Bio-Äpfel und Info-Broschüren.

Anbauflächen von Bio-Obst steigen

Hauptanbaugebiete für Äpfel sind die Steiermark mit 4.801 ha und Niederösterreich mit 503 ha. Gerade im Raum rund um St. Pölten entstanden in den vergangenen Jahren bedeutende Kulturen für Bio-Äpfel und -Birnen. Seit 2003 stiegen hier 16 Betriebe in die Produktion der Sorten Topaz, Gala und Opal ein, sie bewirtschaften etwa 50 ha. Auch das Burgenland (364 ha) und Oberösterreich (225 ha) sind wichtige Obst produzierende Bundesländer.

Ein großer Teil des Bio-Obstes wird über die Erzeugerorganisation "Von Herzen - Biobauern in Österreich" vermarktet, die 2008 gegründet wurde. Ihr gehören knapp 80 heimische Bio-Obstproduzenten an. "Unsere Vermarktungseinrichtung dient als Schnittstelle zwischen Produzenten, Packhäusern und dem Lebensmittelhandel", beschreibt Obmann Fritz Prem die Aufgabe seiner Organisation.

Rund 5% aller im heimischen Lebensmittelhandel gekauften Äpfel stammen aus biologischem Anbau, Tendenz steigend. Im Wert schlägt dieser Anteil mit zirka 10% zu Buche. Fünf Sorten haben sich im Bio-Landbau und bei den Konsumenten etabliert: Topaz, Gala, Braeburn, Golden Delicious und Elstar. Sie decken ein breite aromatische Vielfalt - von süß bis zu feiner Säure - und damit eine große Palette an Verwendungsmöglichkeiten ab.

Küche ohne Apfel ist undenkbar

Auch der vielfach ausgezeichnete Starkoch Christian Petz vom Holy Moly in Wien verwendet begeistert Äpfel in seiner Küche. "Kaum eine Frucht ist so eindeutig, gleichzeitig aber so wandelbar und vielseitig zu kombinieren, beispielsweise mit Ingwer, Safran oder diversen Pfeffersorten. Eine Küche ohne Äpfel geht genauso wenig wie ohne Erdäpfel oder Zwiebeln", schwärmt Petz für diese köstliche Frucht.

Die Produktion von Bio-Obst zeichnet sich durch den biologischen Pflanzenschutz aus. Dabei werden Nützlinge, biotechnische Maßnahmen und Naturstoffe eingesetzt. Diese stärken die Pflanze und schützen die Früchte. Es kommen organische Dünger und Kompost zum Einsatz, die das Bodenleben fördern. Unkraut wird mechanisch reguliert und die Artenvielfalt gefördert. Gentechnik ist im Bio-Landbau nicht erlaubt. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Barbara Köcher-Schulz, AMA-Bio-Koordinatorin
Tel.: 01/33151-4814, E-Mail: barbara.koecher-schulz@ama.gv.at

DI Manuela Göll, Unternehmenskommunikation,
Tel.: 01/33151-404, Mobil: 0664/837 61 78, E-Mail: manuela.goell@ama.gv.at

Fritz Prem, Obmann der österreichischen Absatzgemeinschaft für Bio-Obst
Mobil: 0664/41 11 219, E-Mail: fritz@prem-at.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIZ0001