Teil 2 des "Universum"-Zweiteilers "Schladminger Bergwelten"

"Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden" am 29. Jänner in ORF 2

Wien (OTS) - Nach dem erfolgreichen Auftakt des "Universum"-Zweiteilers "Schladminger Bergwelten" - Teil eins verfolgten am 22. Jänner 2013 im Schnitt 787.000 Zuseherinnen und Zuseher (26 Prozent Marktanteil) - steht am Dienstag, dem 29. Jänner 2013, um 20.15 Uhr der zweite Teil - "Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden" - auf dem Programm von ORF 2: Der von Gernot Lercher gestaltete Film entstand als Koproduktion von ORF und Interspot Film in Zusammenarbeit mit dem ORF-Landesstudio Steiermark, gefördert von Fernsehfonds Austria und Cinestyria.

Wenige Tage vor den alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2013 in Schladming - der ORF berichtet als Host-Broadcaster umfassend in allen seinen Medien (Details unter presse.ORF.at) - zeigt "Universum", wie der Mensch aus der eindrucksvollen Naturlandschaft dieser Region auch eine Kulturlandschaft gemacht hat - und zwar eine, die mit und von der wilden Natur lebt: Zur Vielfalt dieser beeindruckenden Landschaft hat nicht nur die uralte Almwirtschaft wesentlich beigetragen; auch der Bergbau hat die Menschen geprägt und sie zu Pionierleistungen im Bereich der Seilbahntechnik geführt. Wohlgefühlt haben sich die Menschen in dieser vielfältigen Landschaft offensichtlich seit jeher; vielen war und ist Schladming ein Tor für intensive Naturerlebnisse in den Alpen. Ein Film über eine einzigartige Naturlandschaft, an die sich der Mensch angepasst hat -und die er sich angepasst hat.

"Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden" präsentiert eine Region, die sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur-und Tourismuslandschaft entwickelt hat, und beantwortet zwei Schlüsselfragen: Wie haben die Berge den Menschen und wie hat der Mensch die Berge in all der Zeit geprägt? Vier sehr unterschiedliche Protagonisten bilden deshalb auch die menschlichen "Schnittstellen" zu den entscheidenden Ereignissen in Vergangenheit und Gegenwart im obersteirischen Ennstal: Bodo Hell, der renommierte österreichische Schriftsteller lebt in Wien, aber seit fast drei Jahrzehnten verbringt er seine Sommer als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet. Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war. Albert "Api" Prugger, ein perfekter Bergführer und routinierter Bergretter. Und Günter Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs.

Der Film erzählt von Blüte und Niedergang der Silberbergbaustadt Schladming und von den Zeiten, als das Ennstal noch Bollwerk der Reformation war. Er führt zurück in die Pioniertage des Fremdenverkehrs, als Flüsse reguliert werden mussten, um Schienen legen zu können. Für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Berge, auf denen später Lifte gebaut wurden, um den Grundstein für ein Freizeit- und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Ein Paradies, das sich neben seinen touristischen Qualitäten schließlich auch zum Sportveranstaltungsort von Weltruf gemausert hat. Noch nie gezeigtes Foto- und Filmmaterial sowie private Super-8-Aufnahmen erinnern an historisch denkwürdige Ereignisse und Epochen. Bilder mit Seltenheitswert, die den wegweisenden Pioniergeist vergangener Tage noch greifbarer machen.

Für den steirischen Regisseur Gernot Lercher war diese Produktion auch ein sehr persönliches Erlebnis: "Mütterlicherseits fließt Schladminger Blut in meinen Adern und es verbinden mich viele Freundschaften mit der Region. So war es mein Ziel, die menschliche Seite einer spektakulären Naturlandschaft zu dokumentieren und einige Geheimnisse zu lüften, die selbst für Schladming-Kenner neu sind."

Der "Universum"-Zweiteiler "Schladminger Bergwelten" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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