Bundeskanzler Faymann: Stabile Demokratien und soziale Gerechtigkeit als Basis gegen menschenverachtenden Radikalismus

Bundeskanzler Faymann zum Internationalen Holocaustgedenktag

Chile (OTS) - "Als vor 68 Jahren sowjetische Soldaten die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz befreiten, zeigte sich der schockierten Welt das Ausmaß und die Grausamkeit des nationalsozialistischen Regimes. Ein Bild, das sich in den folgenden Monaten noch in vielen Konzentrationslagern, leider in Mauthausen oder Gusen auch in Österreich, wiederholt hat. Bis heute machen die Bilder sprachlos und fordern auf, sich gegen Verhetzung und Hass zur Wehr zu setzen", so Bundeskanzler Werner Faymann anlässlich des morgigen internationalen Holocaust-Gedenktages. "Nur stabile Demokratien und soziale Gerechtigkeit bewahren uns davor, dass Politiker wieder mit menschenverachtenden Feindbildern arbeiten können. Deren Geisteshaltung führt zwangsläufig zu Unmenschlichkeit. Daher ist für mich der Einsatz für ein gemeinsames und soziales Europa als Antithese zur europäischen Kriegs- und Vernichtungsgeschichte so wichtig", so Faymann.

Bundeskanzler Faymann unterstrich, dass der Staat und seine Organe in diesem Zusammenhang besonders aufmerksam und wachsam sein müssen. "Deshalb ist es auch so wichtig, wenn es dem Rechtsstaat gelingt, faschistische Netzwerke aufzudecken und entsprechende Urteile zu fällen."

Faymann erinnerte auch daran, dass Südamerika zum Zufluchtsort Tausender Österreicher auf ihrer Flucht vor dem Nationalsozialismus wurde. Alleine nach Chile flohen 800 von ihnen.

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