"profil": Innenministerium: 1,6 Millionen Euro für Beratung zwischen 2011 und Sommer 2012

380.000 Euro davon flossen an Unternehmen des ehemaligen Kabinettsmitarbeiters Wolfgang Gattringer

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, gab das Innenministerium unter Ressortchefin Johanna Mikl-Leitner zwischen 2011 und Sommer 2012 Beratungsverträge, Studien und Kampagnen im Gegenwert von rund 1,6 Millionen Euro außer Haus. Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage des Grün-Mandatars Karl Öllinger vom September 2012 hervor.

Fast ein Viertel dieser Summe, also über 380.000 Euro, flossen Wolfgang Gattringer zu, der bis 2007 stellvertretender Kabinettschef im Innenministerium war. Seine Wiener Agentur Repuco durfte das Projekt "Zentrales Melderegister" um rund 302.000 Euro "beraten", "begleiten" und "umsetzen". Über das Schweizer Beratungsunternehmen Sandfire AG, an dem Gattringer Teilhaber ist, flossen noch einmal 80.000 Euro für "Strategische Steuerung für den Wirkungsbereich der Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit".

Die VP-nahe Werbeagentur Headquarter (heute AD Partners), an welcher der ehemalige Kabinettschef im Innenministerium, Christoph Ulmer, bis November 2011 beteiligt war, kassierte 2011 laut Anfragebeantwortung durch die Ministerin 211.000 Euro.

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