Haubner: Senkung der Lohnnebenkosten bedeutet Win-Win für Arbeitnehmer, Unternehmen und Standort

Österreich ist Hochsteuerland - Entlasten statt belasten - Starker Standort braucht Senkung der Lohnnebenkosten und Arbeitszeitflexibilisierung

Wien, 24. Jänner 2013 (OTS/Text) - "Ein starker, wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort Österreich braucht eine spürbare Senkung der Lohnnebenkosten wie auch Flexibilisierung bei Arbeitszeit und Arbeitsrecht", unterstreicht der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner, den gemeinsamen Vorstoß von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und dem Präsidenten der Industriellenvereinigung Georg Kapsch. "Die Senkung der Lohnnebenkosten bedeutet eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer, Unternehmen und den Standort. Angesichts der Tatsache, dass Österreich mit einer astronomischen Abgabenquote von über 42 Prozent bereits ein Hochsteuerland ist, sind wir gefordert, Entlastungen insbesondere des Faktors Arbeit auf den Weg zu bringen, statt wirtschaftsfeindliche Belastungen zu diskutieren", betont Haubner. ****

"Österreich hat die Krisenjahre weit besser gemeistert, als die meisten anderen Länder Europas. Diese positive Bilanz verdanken wir nicht zuletzt dem guten Miteinander zwischen den industriellen Leitbetrieben und den Klein- und Mittelunternehmen in Österreich. Nur durch dieses Zusammenspiel der großen und kleinen Kräfte verfügen wir über die wirtschaftliche Schlagkraft, die uns an der Spitze Europas hält. Sowohl die Kleinen, als auch die Großen haben jedoch mit den gleichen Problemen zu kämpfen: Den hohen Lohnnebenkosten und einem rigiden unflexiblen Arbeitsrecht, wodurch die Wünsche von Arbeitnehmern und Unternehmen und die Realität immer mehr auseinander klaffen. Das ist ein klarer Wettbewerbsnachteil Österreichs", erläutert Haubner, und weiter: "Die Differenz zwischen dem, was ein Unternehmen für die Beschäftigung eines Mitarbeiters aufwendet, und dem Nettoeinkommen, das dem Arbeitnehmer nach Abzug aller Abgaben letztlich zur Verfügung steht, muss verringert werden. 'Entlasten statt belasten' muss daher das Gebot der Stunde lauten", schließt Haubner.

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