Industrie begrüßt Ablehnung des Kommissionsvorschlags zur Änderung der ETS-RL

IV-VGS Koren: Wichtiges Signal für Investitions- und Rechtssicherheit für europäische Industrie - Außerordentliche Belastungen der Industrie vermeiden

Wien (OTS/PdI) - Als ein "wichtiges Signal für Investitions- und Rechtssicherheit für die europäische Industrie" begrüßte der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Peter Koren, die heutige Ablehnung des Kommissionsentwurfs zur Abänderung der Emissionshandelsrichtlinie (ETS-RL) unter dem Titel "Backloading" durch den Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) im Europäischen Parlament. Das klare Abstimmungsergebnis mit 42 Stimmen für eine Ablehnung des Kommissionsentwurfs, der einem willkürlichen politischen Eingriff in ein laufendes marktbasiertes Handelssystem bedeuten würde, - bei 18 Gegenstimmen - sei ein wichtiges Signal für die folgenden Abstimmungen im Europäischen Parlament. "Damit übernimmt das Europäische Parlament Verantwortung für Europa in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten und behält dennoch langfristige Klimaschutzziele im Auge", so Koren.

Es sei gerade jetzt "angesichts des europäischen Plans einer 'Reindustrialisierung' entscheidend, die Industrie als den Motor für Wachstum und Arbeitsplätze nicht über Gebühr zu belasten", wie der Vize-Generalsekretär betonte. Zudem liege die "europäische Industrie im Plan was die Erreichung der vereinbarten Reduktionsziele bei den Treibhausgasemissionen betrifft". Immerhin würden jene Unternehmen, die vom CO2-Handel erfasst sind, ihre Treibhausgasemissionen um 21 Prozent bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Referenzjahr 2005 reduzieren, wohingegen alle anderen Bereiche (Verkehr, Gebäude, etc.) nur ein Reduktionsziel von 10 Prozent verfolgen. "Außerordentliche und einseitige Belastungen der Industrie zu vermeiden, muss vor allem auch im Interesse Österreichs liegen, denn die leistungsfähige österreichische Industrie mit ihren energieintensiven Unternehmen gehört bereits jetzt zu den energieeffizientesten der Welt", so Koren.

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