WKÖ-Vize RfW-BO Amann zu Wohnbauförderung: Was draufsteht, muss auch drin sein!

"Eine Zweckbindung der Wohnbauförderung kurbelt die Baubranche an, generiert Jobs, leistbaren Wohnraum und Steuereinnahmen. Ihre Abschaffung war in vielfacher Hinsicht ein "Sündenfall"".

Wien (OTS) - "Die Wohnbauförderung muss wieder zweckgebunden werden", fordert heute erneut WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. "So können leistbarer Wohnraum geschaffen, die Baubranche angekurbelt, Jobs gesichert und Steuereinnahmen generiert werden. Eine Win-Win-Situation für alle!", so Amann.

Der Bausektor inklusive der vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereiche sei mit den rund 30.000 vorwiegend kleinbetrieblich strukturierten Unternehmen eine der traditionellen Säulen der heimischen Wirtschaft. Angesichts der unsicheren konjunkturellen Lage und der Belastungen aus dem "Schröpfpaket" sei es hoch an der Zeit, speziell für diese beschäftigungsintensive Branche den "Konjunkturmotor" anzuwerfen. Man könne davon ausgehen, dass rund hundert Millionen Euro tatsächlich zweckgewidmet verwendetes Fördergeld Investitionen von weit über 600 Millionen Euro generieren und zahlreiche Jobs schaffen können. "Und mehr tatsächlich leistbarer Wohnraum bedeutet auch ein Mehr an Kaufkraft", so Amann.

"Die Abschaffung der Zweckbindung war in wirtschaftlicher, sozialer und arbeitsmarktpolitischer Hinsicht ein "Sündenfall". Die Wohnbauförderungsmittel, die ja zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern eingezahlt werden, dürfen nicht nach Gutdünken zum Stopfen von Budgetlöchern oder zu Spekulationszwecken verwendet werden. Was draufsteht, muss bei der Wohnbauförderung auch drin sein!", so Amann.

Rückfragen & Kontakt:

RfW Österreich
Tel.: 01 / 408 25 20 -14

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001