FP-Schock/Kappek: Wien Energie vor Millionendebakel mit Kraftwerksprojekt

Steuerzahler finanzieren rot-grünes Missmanagement

Wien (OTS) - Laut Medien droht Wien Energie ein Verlust von 25 Mio. Euro aus einem Kraftwerksprojekt. "Bereits im Vorjahr schrieb das Unternehmen einen Bilanzverlust von 258 Mio. Euro, nun kommen möglicherweise weitere 25 Mio. Euro aus einer Fehlinvestition dazu", warnen FPÖ-Finanzsprecher Stadtrat DDr. Eduard Schock und FPÖ-Wirtschaftssprecherin LAbg. Dr. Barbara Kappel, "und die Wiener Steuerzahler müssen dieses rot-grüne Missmanagement finanzieren. Finanzstadträtin Brauner trägt hier die politische Verantwortung".

Rund 320 Mio. Euro wollte sich Wien Energie den Bau eines Pumpspeicherkraftwerks in Molln(OÖ) kosten lassen. Der Spatenstich hätte im September 2012 erfolgen sollen, das Projekt erwies sich jedoch als unrentabel und liegt heute auf Eis. Baut Wien Energie das Kraftwerk in den nächsten vier Jahren nicht, wovon auszugehen ist, so ist eine Pönale von 25 Mio. Euro fällig. "Es ist verantwortungslos, wie fahrlässig hier mit dem Geld der Wiener Steuerzahler umgegangen wird", kritisiert Kappel, "das Wien Energie Management hat wohl in vorauseilendem Gehorsam gegenüber der rot-grünen Stadtregierung gehandelt und vergessen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen für das Projekt durchzuführen. Offenbar war der Bauunternehmer auch beim Verhandeln geschickter als die Wiener Vorstände".

Die Wiener Bevölkerung zahlt mittels hoher Energiepreise für dieses Managementversagen bei Wien Energie. Seit Antritt der rot-grünen Regierungskoalition ist allein der Gaspreis in Wien um 16 Prozent angestiegen. Diese Erhöhung belastet einen durchschnittlichen Wiener Haushalt jährlich mit 161 Euro, erklären Kappel und Schock.

2012 hat die Wien-Energie einen Rekordverlust ausgewiesen, der unter anderem auf Fehlinvestitionen in osteuropäischen Ländern wie Polen, Ungarn und Rumänien zurückzuführen war, erinnert Schock. Als Folge davon zieht sich die Wien-Energie nun immer mehr aus Osteuropa zurück. Für das rot-grüne Missmanagement müssen jedoch nicht nur die Kunden sondern auch die Mitarbeiter teuer bezahlen. Ein beinhartes Sparprogramm wurde gestartet, Gehaltskürzungen etwa bei Überstunden angekündigt, kritisiert Schock die unsoziale Vorgangsweise von Brauner & Co. (Schluss)otni

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