Leichtfried: Forderung nach Austritt aus der Eurozone ist dumpfer Populismus

Strache gefährdet österreichische Arbeitsplätze

Wien (OTS/SK) - "Strache ist anscheinend auf der Suche nach billigen Wahlkampfschmähs. Da er inhaltlich wenig zu bieten hat, muss er mit dumpfem Populismus aufwarten und Anti-EU-Ressentiments schüren", so der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst. "Alle Statistiken belegen, dass Österreich massiv vom EU-Beitritt und der gemeinsamen Währung profitiert hat. Wider besseren Wissens streut die FPÖ den Österreichern Sand in die Augen und verlangt ein Referendum über den Euro-Austritt." Darüber hinaus spiele Strache mit seiner Politik den Spekulanten in die Hände, denn wie sich gezeigt hat, ist die Regulierung der Finanzmärkte nur in einem gemeinsamen Europa möglich. ****

"Der FPÖ-Chef sollte so ehrlich sein und nicht nur den Austritt aus der Eurozone fordern, sondern den Österreichern auch die Konsequenzen, die daraus erfolgen würden, erläutern: Abwanderung von Betrieben, Einbruch der Exportwirtschaft und der Verlust von abertausenden Arbeitsplätzen", sagt Leichtfried. Der Europaparlamentarier bedauert darüber hinaus, dass Europastaatssekretär Lopatka nicht klar Stellung zu den Äußerungen Straches bezieht: "Es fällt in den Aufgabenbereich von Lopatka, gegen jede Form von unbegründeter Anti-EU-Agitation aufzutreten und die Bürgerinnen und Bürger über die Vorteile der EU-Mitgliedschaft aufzuklären. Daher erwarte ich mir vom Staatssekretär deutliche Worte, um Herrn Strache in die Schranken zu weisen." (Schluss) ah/mp Rückfragehinweis: Sabine Weinberger, SPÖ-EU-Delegation, Tel.: 0043 1 40110 3612, e-mail: sabine.weinberger@spoe.at

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