ORF III mit der Oper "Spiegelgrund" live aus dem Parlament sowie "Liebe und Zufall" zu Bibiana Zellers 85. Geburtstag

Am 25. Jänner im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust überträgt ORF III Kultur und Information am Freitag, dem 25. Jänner 2013, ab 17.20 Uhr live die Uraufführung von Peter Androschs Oper "Spiegelgrund" aus dem historischen Sitzungssaal des Parlaments. Barbara Rett bittet den Komponisten Peter Androsch zu einem spannenden Interview und informiert über die Oper als auch über die Hintergründe der Kinderfachabteilung "Am Spiegelgrund", wo während der Zeit des Nationalsozialismus 800 Kinder umgebracht wurden.
Mit Erinnerungen an die grausame NS-Euthanasie setzt ORF III sein Programm fort: Andreas Novaks Reportage "Ein ganz normaler Arzt" zeichnet um 18.30 Uhr Ursachen und Hintergründe der steilen Karriere eines Mannes nach, der als Leiter der Säuglingsabteilung "Am Spiegelgrund" federführend war: Heinrich Gross. Tom Matzeks Dokumentation "Das Mordschloss" erzählt um 19.15 Uhr von Schloss Hartheim bei Linz, hinter dessen Mauern der Probelauf für den Holocaust stattfand. Die Opfer: Psychiatriepatient/innen, Alte, Kranke, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter/innen.

Der ORF-III-Hauptabend wendet sich dem österreichischen Film zu: Um 20.15 Uhr hadern "Zwei Väter einer Tochter" mit dem Resultat eines längst verdrängten Seitensprungs mit derselben Frau. Die 30-jährige Conny fordert unbezahlte Alimente, was keiner der beiden im Augenblick gebrauchen kann. Elfie Eschke, Karl Merkatz und Katharina Stemberger stecken mitten in einer großflächigen Vertuschungsaktion.

Anschließend gratuliert ORF III um 22.00 Uhr mit dem Stück "Liebe und Zufall" der Burgschauspielerin Bibiana Zeller, die am Samstag ihren 85. Geburtstag feiert. Wenn man schon heiratet, dann soll es auch der Richtige bzw. die Richtige sein. Um das herauszufinden, ersinnen Silvia (Bibiana Zeller) und Dorante (Eugen Stark), die von ihren Vätern verlobt wurden, zufällig dieselbe List: Sie tauschen mit ihren Dienern die Rollen. Den Zufall haben sie aber nicht einkalkuliert, und so werden sie zum munteren Spielball ihrer Verkleidungsintrige. Ein amüsantes Schauspiel unter der Regie von Herbert Wochinz in einer Übersetzung von H.C. Artmann.

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