Krainer zu Strache: Aktive Beschäftigungspolitik statt billigem Populismus

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Finanz- und Budgetsprecher Jan Krainer zitiert angesichts der populistischen Forderungen von FP-Strache nach einem EU-Austritt aus einer aktuellen WIFO-Studie, wonach ein Zerfall der Eurozone dramatische Auswirkungen zufolge hätte. Laut dieser Studie würde es einen Einbruch der Wirtschaftsleistung um über 10 Prozent geben, es zu einer Verdoppelung der Arbeitslosigkeit kommen und 500.000 bis eine Million exportabhängige Jobs wären auf Dauer gefährdet. "Außerdem sind Einzelwährungen ungeschützt gegen Spekulationen", so Krainer am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die EU und der Euro habe Österreich viel gebracht. "Die Inflation mit dem Euro ist seit 2002 geringer als mit dem Schilling in den Jahren zuvor, ein Drittel unseres Wachstums seit 1995 geht auf die EU zurück", betont Krainer. ****

Angesichts der dramatischen Beschäftigungssituation insbesonders junger Menschen in Europa braucht es Maßnahmen und eine aktive Beschäftigungspolitik statt billigem Populismus. Derzeit sind insgesamt 26 Millionen Menschen in der EU ohne Arbeit, davon rund 5,5 Millionen Jugendliche. Die europäischen SozialdemokratInnen haben deshalb auch letzte Woche geschlossen für einen Jugendbeschäftigungspakt im Europäischen Parlament gestimmt. Die FPÖ hat sich der Stimme enthalten, erinnerte Krainer. (Schluss) ah/rm/mp

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