NÖAAB-Schuster zu ÖGB-Foglar: Zeigen Sie mir, wer in Handschellen gekettet mehr arbeiten kann

Zweckbindung der Wohnbauförderung nimmt Gestaltungsraum für Mehrleistungen

St. Pölten (OTS/nab) - "Das Bundesland NÖ bekommt im Schnitt 300 Mio. Euro vom Bund für den Wohnbau, schüttet im Schnitt aber 500 Mio. Euro aus. Eine Zweckbindung der Mittel löst keine Probleme, es nimmt sogar notwendigen Gestaltungsraum für Mehrleistungen. Oder zeigen Sie mir, wer in Handschellen gekettet mehr arbeiten kann. Klar ist, die Situation ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, wir brauchen deshalb unterschiedliche Modelle in den Bundesländern. In NÖ zum Beispiel sind jederzeit rund 1.000 geförderte Wohnungen zu haben - weil wir uns nach dem Bedarf richten. In ihrem Heimatbundesland Wien hingegen warten laut Medienberichten bis zu 40.000 Familien auf eine geförderte Wohnung. Während das NÖ Wohnbaumodell den Markt zu fairen Preisen drängt, und die Wohnkosten nur um 0,3 Euro pro m2 zwischen privatem und gefördertem Bereich variieren, kostet eine Wohnung eines privaten Bauträgers in Wien um 1 Euro pro m2 mehr als im geförderten Wohnbau. Insgesamt gibt es, was die Wohnkosten betrifft (also brutto kalt), fünf günstige Bundesländer mit rund 6 Euro pro m2 Wohnkosten (darunter NÖ) und vier teure Bundesländer mit 8 bis 9 Euro pro m2 (darunter Wien). Damit kostet eine 80 m2 Wohnung in NÖ im Schnitt um 240 Euro weniger als in Wien. Sie sollten also aufhören zentralistisch daherzureden und anfangen zielgerichtet zu arbeiten - am besten Sie beginnen gleich in Ihrer Heimatstand Wien", reagiert der NÖ Wohnbausprecher LAbg. Martin Schuster auf Aussagen des ÖGB-Präsidenten Foglar.

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