Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie per 1. Februar 2013: plus 3,1 % Ist und 3,4 % Mindest-KV

Wien (OTS) - Am Mittwoch, den 23.Jänner 2013, fanden die Kollektivvertragsverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie statt. Am Abend haben sich die Vertreter des Fachverbandes der Mineralölindustrie (FVMI) auf Arbeitgeberseite und die Gewerkschaftsvertreter von GPA-djp und PRO-GE auf ArbeitnehmerInnen-Seite auf einen neuen Lohn- und Gehaltsabschluss geeinigt.

Das Verhandlungsergebnis sieht ab 1. Februar 2013 eine Erhöhung der Mindestbezüge für die ArbeiterInnen und Angestellten um 3,4 % vor.

Die monatlichen Ist-Bezüge werden in beiden ArbeitnehmerInnen-Gruppen um 3,1 % angehoben. Als Alternative kann eine Verteilungsoption um 3,3 % der Lohn- und Gehaltssumme zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat vereinbart werden, wobei 0,3 % zur innerbetrieblichen Verteilung gelangen.

Die Lehrlingsentschädigungen werden um 3,4 %, die Aufwandsentschädigungen sowie Zuschläge und Zulagen werden um 3,1 % erhöht.

Im Rahmenrecht erfolgten diverse Adaptierungen, wie z.B. bei Karenzen, Jubiläumsgeld, SEG-Zulagen und PraktikantInnen.

Das Ergebnis trägt der wirtschaftlichen Lage der Mineralölindustrie sowie der Inflationsentwicklung Rechnung. Die Verhandlungsleiter bezeichneten zusammenfassend das Ergebnis der Verhandlungen als ein für beide Seiten akzeptables Resultat.

Von den neuen KV-Abschlüssen sind etwa 4.000 Beschäftigte, davon ca. 3.000 Angestellte und etwa 1.000 ArbeiterInnen (inklusive Lehrlinge) erfasst.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Mineralölindustrie,
Dr. Christoph Capek, T:: 05 90 900-4892, E: capek@oil-gas.at
GPA-djp, Mag. Martin Panholzer, T: 05 03 01 21-511, E: martin.panholzer@gpa-djp.at
PRO-GE, Mathias Beer, T: 01/501 46-530, E: mathias.beer@proge.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FVM0001