FP-Frank kritisiert verschandelnden Werbeexzess am Rathaus

Wo fließen die Einnahmen hin?

Wien (OTS) - Ist SPÖ-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny der richtige Mann an seinem Platz, wo es um Kunst, Kultur aber auch Erhaltung historischer Bausubstanz geht, fragt FPÖ-Architektursprecherin LAbg. Henriette Frank. Denn das bedeutet nicht nur die Ausrichtung aller möglichen Events sondern vor allem auch den Erhalt unersetzlicher Kulturdenkmäler. Dafür scheint jedoch das Geld zu fehlen. Denn obwohl das Kulturbudget zwischen 2010 und 2013 aufgestockt wurde, sind parallel dazu die Mittel für den Altstadterhaltungsfonds um beinahe die Hälfte gekürzt worden!

Lediglich etwas mehr als drei Mio. Euro stehen 2013 zur Verfügung, um alte Bauwerke, Friedhöfe, etc. zu renovieren oder zu sanieren. Dabei müssen die Förderungswerber schon jetzt jahrelang auf die Mittel warten, macht Frank aufmerksam. Zudem wird etwa das derzeit in Renovierung befindlichen Rathaus mit riesigen Werbeflächen verunstaltet, was vor allem bei Touristen für Befremden sorgt.

Es dürfte auch kein Zufall sein, dass die Werbefirma je zur Hälfte der stadteigenen Gewista und einer Gruppe gehört, die gemeinsam mit SPÖ und Grünen eine Flächenwidmungsänderung im 22. Bezirk betreibt, um ein luxuriöses Hochhausprojekt direkt an der Donau gegen den Willen der Anrainer durchzudrücken. Bleibt nur zu hoffen, dass die Einnahmen für die Werbefläche nicht wieder zum Löcherstopfen ins Zentralbudget fließen sondern dem Altstadterhaltungsfonds zur Verfügung gestellt werden, sagt Frank. (Schluss)otni

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