FPÖ-Kickl: Ausweitung der Tagesarbeitszeit birgt Fülle von Nachteilen für Arbeitnehmer

Offenkundig Versuch, Überstunden einsparen zu wollen

Wien (OTS) - Gegen eine Lockerung der Tageshöchstarbeitszeit von derzeit 10 Stunden sprach sich heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl aus. Eine Ausweitung auf etwa 12 Stunden, wie zuletzt auch von Wirtschaftsminister Mittelehner (ÖVP) angedacht, würde in erster Linie den Großunternehmen helfen ihre Gewinne zu steigern, das aber auf Kosten der Arbeitnehmer. "Das ganze schaut so aus, als wollten sich Großunternehmen die Überstundenzahlungen zu Lasten ihrer Mitarbeiter sparen", sagte Kickl.

Insgesamt müsse man sehr kritisch mit dem Ruf nach immer mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt - wie von der EU-Kommission betrieben -umgehen. Es könne nicht so sein, dass unterm Strich die weitest gehende Unberechenbarkeit des Arbeitseinsatzes zum Normaltarif das Maß der Dinge werde. Die Vertreter des Flexibilitätsgedankens würden den Aspekt der Sicherheit viel zu eindimensional denken. Die gesellschaftlichen und familiären Bedürfnisse der Arbeitnehmer dürften nicht unter die Räder kommen. Kickl sieht jedenfalls eine Fülle von Nachteilen auf die Arbeitnehmer zukommen und weist darauf hin, dass stets auch SPÖ und Gewerkschaft dem Ruf nach maximaler Arbeitszeitflexibilität gefolgt sind, diese auch massiv propagiert und damit die entsprechenden Weichenstellungen ermöglicht hätten.

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