Ö1-Programmänderung in memoriam Maria Schaumayer

Wien (OTS) - In Gedenken an die ehemalige Nationalbank-Präsidentin Maria Schaumayer wiederholt Ö1 am Sonntag, den 27. Jänner um 14.05 Uhr in der Reihe "Menschenbilder" die 2002 von Johannes Kaup gestaltete Sendung "Versöhnung braucht Beharrlichkeit".

Die 1931 in Graz geborene Maria Schaumayer begann nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften ihre berufliche Laufbahn 1954 bei der Creditanstalt. 1965 ließ sie sich beurlauben, um einer Berufung in die Wiener Landesregierung zu folgen. Bis 1982 gehörte sie dem Wiener Gemeinderat an. Dann wechselte sie als Vorstandsmitglied zum österreichischen Mineralölkonzern ÖMV mit der Verantwortung für Finanz- und Rechnungswesen. Schaumayer profilierte sich dort als energische Verfechterin der Teilprivatisierung des damals dringend umstrukturierungsbedürftigen Ölkonzerns. 1989 schied sie altershalber aus der ÖMV AG aus, wechselte in den Ruhestand, der aber nur von kurzer Dauer war. Im Juni 1990 wurde sie zur Präsidentin der Österreichischen Nationalbank bestellt, eine Funktion, die sie bis Jänner 1995 inne hatte. Von 2000 bis 2005 war Schaumayer Regierungsbeauftragte in Sachen Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern in Österreich. Sie war die erste Frau an der Spitze der Nationalbank und Trägerin der höchsten Auszeichnungen für Verdienste um die Republik Österreich. Heute ist Maria Schaumayer im Alter von 81 Jahren unerwartet gestorben. Mehr zum Programm von Ö1 ist im Internet unter oe1.ORF.at abrufbar.

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