"Eco" über Politikereinkommen und die fünf Todsünden der Kleinanleger

Außerdem am 24. Jänner: Industriellen-Präsident Georg Kapsch im Porträt

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 24. Jänner 2013, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Politikereinkommen: Verdienen unsere Mandatare zu viel - oder gar zu wenig?

Österreich: kleines Land, ganz groß. Nicht zuletzt auch bei der Anzahl der Politiker. In Österreich gibt es mehr als 44.000 bezahlte Politiker/innen. Der Großteil sind allerdings Gemeinde- und Bezirkspolitiker/innen, nur zwei Prozent sind Landes-, Bundes- oder Europa-Mandatare. Und in Land und Bund werden im Wahljahr 2013 rund 400 neu gewählt. Gute Politiker braucht das Land, darüber sind sich alle einig. Bekommt man aber gute Politiker mit der derzeitigen Bezahlung? "Eco" zeigt, was die heuer neu zu wählenden Politiker von vier Landtagen, die Nationalratsabgeordneten und die Regierungsmitglieder verdienen. Ein Vergleich zeigt zwei Aspekte: Sie verdienen zu viel in den Augen der Bevölkerung und viel zu wenig im Vergleich zu Führungspositionen in der Wirtschaft. Im internationalen Vergleich schneiden die Österreicher nicht schlecht ab. Allerdings, die Bruttoeinkommen täuschen. Netto bleibt nach Parteiabgaben und Spenden deutlich weniger übrig. Ein Bericht von Hans Wu.

Die fünf Todsünden der Kleinanleger: Nicht nur Sicherheit zählt

Wenn es ums Geldanlegen geht, machen Privatanleger mit weniger Budget oft grobe Fehler. Sie setzen vielfach alles auf eine Karte, verdrängen das Risiko und unterschätzen die versteckten Kosten. Häufig verwenden Kleinanleger nicht genügend Zeit für die Auswahl ihrer Anlageprodukte, ja nicht einmal über die eigenen Ziele beim Anlegen sind sich alle bewusst. Viele folgen einfach auch nur offensichtlichen Trends, die dann längst kein Geheimtipp mehr sind, sondern ein Massenphänomen. "Eco" zeigt die fünf Todsünden für Kleinanleger - Fehler, die sicherheitsbewusste Konsumenten auf jeden Fall meiden sollten. Ein Bericht von Katinka Nowotny.

Georg Kapsch: Industriellen-Präsident und Erfolgsunternehmer

Es gibt nicht viele seines Zuschnitts in Österreich. Georg Kapsch leitet eines der traditionsreichsten heimischen Familienunternehmen, das er in manchen Sparten bereits zum Weltmarktführer gepusht hat, ist gesellschaftsliberaler Industriellen-Spross, liebt Gustav Mahler und fungiert nebenbei als Kunstmäzen. Kapsch ist seit einem halben Jahr auch neuer Chef der Industriellenvereinigung. Im "Eco"-Porträt erzählt er, wie er, der einst Mitglied des Liberalen Forums (LIF) war, die altehrwürdige Institution reformieren will. Und er spricht über Fluch und Segen der Familienunternehmen, über die Risken internationaler Großaufträge, seinen Stolz, beim Zugfunk die Weltmarktführerschaft errungen zu haben, und seine ehrgeizigen Expansionspläne bei den Mautsystemen, die er schon in die halbe Welt verkauft. Auch die Geschichte der Firma Kapsch, die bereits in der Monarchie mit Telegrafie, Batterien und Radios zu immensem Reichtum kam, hat er kritisch durchleuchtet. Besonders die Rolle während des Dritten Reichs hat den Sohn einer jüdischen Mutter intensiv beschäftigt. Sein Fazit zum dunklen Kapitel in der jüngeren Geschichte: Ja, sein Großvater habe von den Aufträgen der Wehrmacht profitiert und so den Betrieb am Leben erhalten, die Familie selbst habe sich aber immer antinationalsozialistisch verhalten. Seine aktuelle Bilanz über die Leistung der Unternehmer-Dynastie: immer den richtigen Riecher für die Technik der Zukunft bewiesen zu haben. Ein Bericht von Sabina Riedl.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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