SP-Lindenmayr: Öffentlicher Verkehr setzt Siegeszug in Wien fort

Bewährte Verkehrspolitik wird fortgeführt

Wien (OTS/SPW-K) - "Die heute präsentierten Modal Split-Zahlen, also jene Statistik, die zeigt, mit welchen Verkehrsmitteln die Wienerinnen und Wiener hauptsächlich unterwegs sind, belegen den Siegeszug der Öffis in Wien. Das ist ein erfreulicher Nachweis dafür, dass die bewährte Verkehrspolitik des letzten Jahrzehnts auch gemeinsam mit den Grünen fortgeführt werden konnte", betont SP-Verkehrssprecher Siegi Lindenmayr und verweist darauf, dass seit 1993 der Anteil der Wiener Linien am Verkehrsgeschehen schrittweise ausgebaut wurde. "Bereits 2006 haben wir die Trendumkehr geschafft. Seitdem sind mehr Menschen in Wien mit den Öffis unterwegs, als mit dem Auto. Dieser Anteil konnte in den letzten paar Jahren sogar noch weiter gesteigert werden", ist der SP-Gemeinderat erfreut. Die von den Wiener Linien nun erreichten 39 Prozent stellen im internationalen Vergleich einen absoluten Spitzenwert dar und lassen das im Masterplan Verkehr formulierte Ziel von 40 Prozent in greifbare Nähe rücken.

Lindenmayr kündigt weiters an, dass der prononcierte Expansionskurs der Wiener Linien auch in den kommenden Jahren fortgesetzt wird. Mit den U-Bahnverlängerungen in den Norden und Süden Wiens sowie dem Bau von zwei neuen Straßenbahnlinien in Floridsdorf und der Donaustadt wird das hervorragende Öffi-Netz weiter verdichtet. Zusätzlich steht ein umfangreiches Modernisierungspaket für die U-Bahn-Linie U4 an. "Die SPÖ hat bereits früh erkannt, dass es sich in einer Großstadt wie Wien auszahlt, auf ein leistungsfähiges Öffi-Netz zu setzen. Mit der verbilligten Jahreskarte um 365 Euro hat die rot-grüne Stadtregierung einen weiteren Anreiz geschaffen, um das Auto in der Stadt stehen zu lassen", ergänzt der SP-Gemeinderat.

Im Sinne einer ausgewogenen Verkehrspolitik geht es für den SP-Verkehrssprecher nun auch darum, neben weiteren Verbesserungsmaßnahmen für den Rad- und Fußgängerverkehr, die Umsteigemöglichkeiten für AutofahrerInnen und PendlerInnen auf den öffentlichen Verkehr zu verbessern: "Wir müssen nicht zuletzt aufgrund der Parkpickerl-Erweiterung den Garagenausbau sowie den Bau von kostengünstigen Park&Ride-Garagen weiter forcieren. Ein entsprechendes Garagenkonzept ist im Verkehrsressort bereits in Arbeit. Immerhin gilt es Verkehrspolitik für alle Wienerinnen und Wiener zu machen."

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