SP-Deutsch: Guten Morgen, Genosse Leitner!

Wiener SPÖ-Landesparteisekretär weist Kritik vom niederösterreichischen SPÖ-Obmann zurück

Wien (OTS/SPW) - "Ist es denn wirklich notwendig, einen seit zwei Jahrzehnten höchst erfolgreichen SP-Landeshauptmann öffentlich anzupatzen, nur weil im eigenen Bundesland nix weitergeht?", fragte am Dienstag der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch in Richtung niederösterreichischer SPÖ-Obmann Sepp Leitner. Deutsch wies dessen medial verbreitete Kritik am Wiener SPÖ-Landesvorsitzenden, Bürgermeister Michael Häupl scharf zurück und stellte klar: "Die Linie, eine Volksbefragung zur Wehrpflicht durchzuführen, wurde gemeinsam im Bundesparteipräsidium und Bundesparteivorstand festgelegt. Auch wenn das Ergebnis - mit Ausnahme von Wien - nicht dem Gewünschten entspricht, kann man sich nicht ganz einfach vom gemeinsam Beschlossenen absetzen. Das sollte auch Sepp Leitner klar sein!" Offenbar sei die Ausgangslage vor der niederösterreichischen Landtagswahl so angespannt, dass Leitner nun mit blank liegenden Nerven solch einen sinnlosen Rundumschlag auf die eigenen ParteigenossInnen fabriziert habe.****

Fakt sei, dass die Wehrpflicht-Thematik seit gut vier Jahrzehnten immer wieder diskutiert werde, so auch vom Wiener SPÖ-Landesvorsitzenden. "Was hat Sepp Leitner in den drei Jahren von 2010 bis 2013 gehindert, selbst die Bundesheer-Professionalisierung innerparteilich zu thematisieren, an der Debatte teilzunehmen und die Bevölkerung darüber zu informieren?" Leitner solle sich vielmehr auf seine nächste große Herausforderung, nämlich die Landtagswahl in Niederösterreich konzentrieren. "Schließlich sind dabei auch rund 200.000 Wienerinnen und Wiener mit Nebenwohnsitz im Nachbarbundesland wahlberechtigt. Das sollte nicht vergessen werden!", so der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär.

"Die Wiener SPÖ steht jedenfalls für eine moderne Politik, die die Bürgerinnen und Bürger einbindet, so demokratische Entscheidungen herbeiführt und diese selbstverständlich akzeptiert und umsetzt. Das ist erfolgreiche Politik mit und für die Menschen und daran wird sich in Wien auch in Zukunft nichts ändern!", schloss Deutsch. (Schluss)

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