SP-Kopietz: "Leitners Empfehlungen an Michael Häupl offenbar auf Überlastung zurückzuführen"

Wien (OTS/SPW) - Mit einer Mischung aus Ärger und Mitleid - wie er es selbst formuliert - reagiert Wiens Erster Landtagspräsident Prof. Harry Kopietz auf Aussagen, die Niederösterreichs SP-Spitzenkandidat Dr. Josef Leitner gegenüber dem "Kurier" tätigte. Leitner empfahl Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl in einem Interview sinngemäß, keine öffentlichen Aussagen mehr zu bundespolitischen Themen zu machen. "Diese Wortspende des niederösterreichischen Landesparteivorsitzenden ist mehr als entbehrlich", so Kopietz, der auch eine persönliche Erklärung für die bizarre Attacke auf den stellvertretenden Bundesparteivorsitzenden hat. "Nachdem er bereits bei der vergangenen niederösterreichischen Landtagswahl als Wahlkampfleiter ein unterdurchschnittliches Ergebnis zu verantworten hatte, steht er jetzt als Spitzenkandidat offenbar sehr unter Druck und ist nervös. Da kann es vorkommen, dass unbedachte und wenig professionelle Äußerungen getan werden. Und auch wenn das menschlich verständlich ist - es sollte nicht vorkommen."****

Kopietz empfiehlt "Freund" Leitner, sich auf den eigenen Wahlkampf der niederösterreichischen SPÖ zu konzentrieren. Und in den wenigen freien Minuten keine öffentlichen Empfehlungen an Michael Häupl auszurichten, sondern vielmehr zu versuchen, Anleihen aus den unvergleichbar erfolgreicheren Wahlkämpfen der Wiener SPÖ zu nehmen:
"Vielleicht hilft's ja noch was...", schloss Kopietz. (Schluss)

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